Abgeschlagener Letzter: Sorgen Neuzugänge für Braunschweigs Klassenerhalt?

Braunschweig - Alles für den Klassenerhalt! Eintracht Braunschweig versucht mit einem erneuten Kaderumbruch einen Absturz in die Regionalliga Nord zu verhindern.

Kehrt zu Eintracht Braunschweig zurück: Torhüter Jasmin Fejzic.
Kehrt zu Eintracht Braunschweig zurück: Torhüter Jasmin Fejzic.  © DPA

Das abgeschlagene Drittliga-Schlusslicht verpflichtete bereits zehn Spieler seit dem Ende des Sommertransferfensters - und setzt dabei vor allem auf Rückkehrer:

Benjamin Kessel, Jasmin Fejzic, Marcel Bär (Toptorjäger von Drittliga-Konkurrent VfR Aalen) oder der aus der zweiten Mannschaft zurückgeholte Marc Pfitzner spielten alle schon in Braunschweig. Derweil verließen gleich vier Skandinavier die Niedersachsen in Richtung ihrer Heimat.

Insgesamt haben die 20 Drittligisten in diesem Winter bis vier Tage vor dem ersten Spieltag im neuen Jahr 58 Transfers (34 Zu- und 24 Abgänge) getätigt - fast doppelt so viele wie im Vorjahr, als es so wenige wie noch nie zu diesem Zeitpunkt seit Bestehen der eingleisigen 3. Liga (Saison 2008/09) waren.

Spitzenreiter VfL Osnabrück verstärkte sich noch einmal und lieh Benjamin Girth vom Zweitligisten Holstein Kiel aus, der in der Vorsaison 19 Drittliga-Treffer für den SV Meppen erzielte. Meppen fand erst im Oktober Ersatz für Girth: Der zuvor vereinslose Nick Proschwitz erzielte seither in neun Spielen schon sechs Treffer.

Und dann war da noch die erneut vergebene Chance von Kevin Pannewitz, dessen Vertrag beim FC Carl Zeiss Jena wegen seiner körperlichen Verfassung beim ersten Fitnesstest 2019 gekündigt wurde.

Gleich sechs Vereine blieben bislang ohne Kaderveränderungen seit dem Sommer. Erfahrungsgemäß tut sich vor dem Schließen des Transferfensters am 31. Januar aber noch einiges.

Kann Eintracht Braunschweig mit den vielen Neuzugängen doch noch den Klassenerhalt schaffen?
Kann Eintracht Braunschweig mit den vielen Neuzugängen doch noch den Klassenerhalt schaffen?  © DPA

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