Kurioses Versprechen: Eintracht-Coach Hütter wollte Spieler vom Platz tragen

Frankfurt - Mit einer wahren Gala-Vorstellung hat sich Eintracht Frankfurt nach dem 4:1-Sieg im Europa League-Sechzehntelfinal-Rückspiel gegen Schachtar Donezk den Einzug in die Runde der letzten 16 gesichert. Die Freude kannte nach dem Abpfiff bei allen Beteiligten keine Grenzen.

Lobte seine Jungs nach dem Sieg gegen Donezk über alle Maßen: Eintracht-Coach Adi Hütter.
Lobte seine Jungs nach dem Sieg gegen Donezk über alle Maßen: Eintracht-Coach Adi Hütter.  © DPA

Besonders Flügelflitzer Danny da Costa betonte, dass die Kulisse in der Commerzbank Arena trotz der abgeblasenen Choreographie kaum zu überbieten gewesen sei. "Man kann gar nicht beschreiben, wie gut sich das anfühlt", so der 25-Jährige.

Auch Defensiv-Mann Makoto Hasebe, der am Donnerstagabend in ungewohnter Position vor der Abwehr agierte, lobte die Eintracht-Anhänger in den höchsten Tönen. "Unsere tollen Fans haben uns unglaublich unterstützt", äußerte sich der Japaner.

Das letzte Wort hatte Chef-Coach Adi Hütter, der neben seinem Lob für eine grandiose Mannschaftsleistung, die weder taktisch, läuferisch oder kämpferisch etwas zu wünschen übrig ließ, noch eine kuriose Anekdote zum Besten gab:

"In der Halbzeitpause habe ich den Spielern gesagt, dass sie nochmals über die Grenzen hinaus gehen sollen und ich nach dem Spiel jeden einzelnen von ihnen vom Platz trage, wenn es sein muss", so der Österreicher mit einem verschmitzten Grinsen auf dem Gesicht.

In einem Punkt sind sich aber alle Beteiligten einig: Einen bevorzugten Achtelfinal-Gegner gibt es nicht. Egal welches Team die Eintracht am Freitag zugelost bekommt, es soll und wird eine ähnlich hohe Qualität mitbringen.

Mehr zum Thema Europa League:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0