Sieg der Eintracht: So wichtig waren Rönnow und Kostic

Frankfurt am Main - Zwei Tore von Goncalo Paciencia, eines von Bas Dost: Aber die eigentlichen Match-Winner beim 3:0-Sieg von Eintracht Frankfurt gegen Bayer Leverkusen waren nicht im Sturm der SGE zu finden.

Kai Havertz (li.) gegen Filip Kostic (re.): Die Eintracht hatte Havertz weitgehend im Griff; Leverkusen Kostic ganz und gar nicht.
Kai Havertz (li.) gegen Filip Kostic (re.): Die Eintracht hatte Havertz weitgehend im Griff; Leverkusen Kostic ganz und gar nicht.

Zum einen legte Filip Kostic wieder eine unglaublich starke Partie hin. Vor allem in der ersten Halbzeit war der Serbe, wenn er mit viel Druck und Speed über links kam, nicht zu halten.

Bester Beweis für Kostics Glanzleistung: Sein Gegenspieler Mitchell Weiser wurde völlig entnervt nach nur 30 Minuten von Bayer-Coach Peter Bosz durch Karim Bellarabi ersetzt. Der machte seine Sache dann etwas besser.

Dennoch war Kostic an zwei der drei Eintracht-Tore beteiligt. Auf seine Vorlage kam Paciencia zum Torschuss, den Bayer-Verteidiger Aleksander Dragovic mit dem Arm blockte, was zum Elfer und zum 2:0 in der 17. Minute führte.

Auch den letztlich spielentscheidenden Treffer durch Bas Dost (80.) legte Kostic auf. In dieser Form ist der Mann mit der Nummer zehn zurzeit unersetzlich für die Eintracht.

Frederik Rönnow verhinderte mehrfach den Anschluss-Treffer

Ebenfalls sehr stark war der Aufritt von Keeper Frederik Rönnow, der Kevin Trapp ja mindestens noch bis zur Winterpause vertreten muss.

Bereits in der ersten Halbzeit verhinderte der Däne den Anschlusstreffer gegen Lucas Alario (42.). Als dann Mitte der zweiten Halbzeit die Abwehr der Eintracht zeitweise böse ins Wanken geriet, erwies sich Rönnow als Fels in der Brandung.

Mit einer sensationellen Fußabwehr parierte er einen Alario-Kopfball aus kurzer Distanz. Auch einen platzierten Schuss von Bellarabi wehrte Rönnow hervorragend ab (69.) und verhinderte damit den Abschluss-Treffer, der in dieser Situation sicherlich für die zweite Luft bei Leverkusen gesorgt hätte.

Frederik Rönnow (li.) freut sich mit Sebastian Rode (re.) über den 3:0-Sieg von Eintracht Frankfurt über Bayer Leverkusen.
Frederik Rönnow (li.) freut sich mit Sebastian Rode (re.) über den 3:0-Sieg von Eintracht Frankfurt über Bayer Leverkusen.  © DPA

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