Da Costa beendet Hradecky-Fluch: "Nicht mal im Training gegen ihn getroffen"

Frankfurt - Tempofußball vom Allerfeinsten bekamen die 45.600 Zuschauer im Frankfurter Stadtwald am Sonntagabend zu sehen, als die Eintracht nach zwei Bundesliga-Niederlagen in Folge gegen Bayer Leverkusen in die Erfolgsspur zurückfand und am Ende verdient mit 2:1 triumphierte (TAG24 berichtete).

Danny da Costa war gegen seinen Ex-Klub besonders motiviert. (Symbolbild)
Danny da Costa war gegen seinen Ex-Klub besonders motiviert. (Symbolbild)  © DPA

Vor allem für Frankfurts Danny da Costa war es ein ganz besonderer Sonntagabend. Der Dauerbrenner erzielte mit seinem ersten Saisontor die enorm wichtige Führung gegen seinen ehemaligen Klub: Nach fantastischer Vorarbeit von Filip Kostic hatte da Costa wenig Mühe, das Leder in der 28. Minute über die Linie zu drücken.

"Gegen den Ex-Klub zu treffen ist doppelt schön, vor allem gegen Lukas Hradecky, gegen ihn hab ich letztes Jahr nicht mal im Training getroffen", frotzelte der formstarke Flügelläufer. Der Keeper der Leverkusener hatte drei Jahre lang am Main zwischen den Pfosten gestanden und war im Sommer nach dem Pokalsieg zur Werkself gewechselt.

Ein Eigenlob ging dem 25-Jährigen trotz des besonderen Tores nicht über die Lippen. "Unsere Mannschaft hat ein Riesenspiel gemacht. Dass ich dem Team so helfen konnte, ist natürlich besonders schön", hob Da Costa die Mannschaftsleistung hervor und stellte die persönliche Performance hinten an.

Der Europa-League-Auswärtssieg bei Lazio Rom brachte die Eintracht vor dem richtungsweisenden Spiel gegen die Werkself wieder in die Spur. "Diesen Schwung möchten wir nun auch in die nächste Woche mitnehmen und die Hinrunde sehr gut abschließen", so Da Costa. Mit Mainz und Bayern warten zwei attraktive Gegner auf die Frankfurter.

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