Nach Randalen in Guimaraes: Eintracht für zwei Euro-League-Spiele ohne Fans

Frankfurt am Main/Nyon - Nachdem sich die Fans von Bundesligist Eintracht Frankfurt beim Europa-League-Auswärtsspiel bei Vitoria Guimaraes erneut zu Randalen haben hinreißen lassen, drohen nun heftige Konsequenzen.

Die Fans der Frankfurter Eintracht müssen bei den nächsten beiden Europa-League-Auswärtsspielen draußen bleiben.
Die Fans der Frankfurter Eintracht müssen bei den nächsten beiden Europa-League-Auswärtsspielen draußen bleiben.  © dpa/Uwe Anspach

Wie die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der Union of European Football Association (UEFA) am Donnerstag bekannt gab, ist es den Hessen nicht gestattet, Tickets für die kommenden beiden Gastspiele an die eigenen Fans zu vergeben.

Das teilte die SGE in einer offiziellen Pressemitteilung mit.

Betroffen von diesem Ausschluss sind die beiden Auswärts-Matches bei Standard Lüttich (7. November) und dem FC Arsenal (28. November). Außerdem sind die Verantwortlichen der Eintracht dazu angehalten worden, sich binnen 30 Tagen mit dem portugiesischen Erstligisten in Verbindung zu setzen, um den entstandenen Schaden zu ersetzen.

Beim Aufeinandertreffen am 2. Spieltag der Gruppenphase hatten sich Fans beider Mannschaften kurz vor dem Anpfiff gegenseitig mit Sitzschalen beworfen. Die Polizei räumte einen Frankfurter Fanblock.

"Das ist zweifellos eine harte Entscheidung der UEFA. Natürlich werden wir, sobald uns die Entscheidungsgründe vorliegen, zumindest mit Blick auf das Spiel in London auch die Erfolgsaussichten einer Berufung prüfen", so Eintracht-Vorstandsmitglied Axel Hellmann zum Urteil.

Die bislang schwersten Ausschreitungen der Frankfurter Auswärts-Fans hatte es während des Europa-League-Spiels am 13. Dezember des Vorjahres bei Lazio Rom gegeben, als Eintracht-Fans Böller, Bengalos und Raketen auf gegnerische Fans, Polizisten und Ordner geworfen hatten.

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