Nach Bern-Klatsche: Eintracht siegt souverän gegen Luzern

Frankfurt am Main/Biel (Schweiz) - Souveräner Sieg für Eintracht Frankfurt beim Uhrencup! Dank Toren von Daichi Kamada (8. Minute), Sebastian Haller (17.) und Goncalo Pacienca (71.) bei einem Gegentreffer von Idriz Voca (44.) gewann die SGE mit 3:1 (2:1) gegen den schweizer Erstligisten FC Luzern.

 SGE-Coach Adi Hütter (l.) durfte sich diesmal über eine deutlich verbesserte Leistung seiner Mannschaft freuen. Hier ist der Trainer im Gespräch mit Kollegen Thomas Haeberli von Luzern.
SGE-Coach Adi Hütter (l.) durfte sich diesmal über eine deutlich verbesserte Leistung seiner Mannschaft freuen. Hier ist der Trainer im Gespräch mit Kollegen Thomas Haeberli von Luzern.  © DPA

Die Eintracht legte ganz anders los als noch bei der deftigen 1:5-Testpleite gegen die Young Boys Bern.

Schon in der 8. Minute gingen die "Adler" durch Kamada mit 1:0 in Führung. Der Japaner hatte sich fallen lassen, wurde von Danny da Costa im Rückraum erblickt und angespielt und brauchte die Kugel aus sieben Metern nur noch einzuschießen.

Und Frankfurt blieb auch anschließend am Drücker. Erneut durfte da Costa von der rechten Seite unbedrängt flanken, diesmal setzte sich in der Mitte Haller ab und köpfte das Leder aus Nahdistanz zum 2:0 für die Eintracht ins Netz (17.).

Der FC Luzern traf in der 40. Minute nach einem Freistoß durch Sturmtank Blessing Eleke per Kopf, allerdings zählte das Tor wegen einer Abseitsstellung nicht.

Dennoch offenbarte Frankfurt in dieser Phase Lücken in der Abwehr, in die Luzern mit seinen flinken Angreifern immer wieder hineinstieß und sich einige Gelegenheiten erarbeitete.

So fiel kurz vor der Pause der Anschlusstreffer: Luzern durfte sich um und durch den SGE-Sechzehner kombinieren, am Ende wurde Idriz Voca freigespielt und schoss zum 1:2 ein (44.). Deshalb ging es nur mit einer knappen 2:1-Halbzeitführung für die "Adler" in die Kabinen.

Frankfurts Tuta (M.) im Kopfballduell mit Luzerns Pascal Schuerpf.
Frankfurts Tuta (M.) im Kopfballduell mit Luzerns Pascal Schuerpf.  © DPA

Mit zehn Wechseln auf Eintracht-Seite begann der zweite Abschnitt - und war deutlich verhaltener als die erste Hälfte, weil sich die Akteure erst einmal finden mussten.

Frankfurt kontrollierte das Spiel, Torchancen blieben aber lange Zeit Mangelware. Beide Teams hatten genug mit den eigenen Abläufen und Fehlpässen zu tun, weshalb sich nur selten eine ansehnliche Begegnung entwickelte.

Doch in der 71. Minute klappte endlich mal wieder ein Spielzug: Filip Kostic legte von der linken Seite auf Paciencia zurück und der portugiesische Mittelstürmer hatte keine Probleme, zum 3:1 für Frankfurt zu vollenden.

Wenige Minuten später scheiterte Dejan Joveljic mit seinem Schuss am stark reagierenden FCL-Keeper Marius Müller (76.), der von RB Leipzig erst vor wenigen Tagen in die Schweiz gewechselt war. Der deutsche Torwart stellte seine Klasse auch kurz vor Schluss noch einmal gegen Dominik Kohr unter Beweis (89.).

Am Ende stand ein verdienter 3:1-Erfolg für Eintracht Frankfurt.

Goncalo Pacienca (M.) traf zum 3:1-Endstand für Eintracht Frankfurt.
Goncalo Pacienca (M.) traf zum 3:1-Endstand für Eintracht Frankfurt.  © DPA

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