Eintracht in der Riege der Top-Teams: Doch es gibt ein bedenkliches Manko

Frankfurt - Die vergangenen Tage haben die Ambitionen von Eintracht Frankfurt erneut untermauert. Drei Siege binnen einer Woche, ein Punkt Abstand zu den Champions League-Plätzen, darüber hinaus das Weiterkommen in der Europa League gegen Inter Mailand. Die Hessen sind voll und ganz in der Riege der Top-Teams angekommen.

Der Sieg gegen Nürnberg war für die Eintracht das 13. Spiel ohne Niederlage in Serie.
Der Sieg gegen Nürnberg war für die Eintracht das 13. Spiel ohne Niederlage in Serie.  © DPA

Doch nach dem 1:0-Heimsieg gegen Tabellenschlusslicht 1. FC Nürnberg herrschte neben viel Euphorie auch das Bewusstsein vor, was in der Zukunft wieder besser laufen muss. Die Eintracht muss in Sachen Chancenverwertung wieder kaltschnäuziger werden. Da waren sich zumindest Keeper Kevin Trapp, Gelson Fernandes sowie Coach Adi Hütter einig.

Schon im Mailänder Giuseppe Meazza-Stadion hatten die Frankfurter zahlreiche Hochkaräter liegen gelassen, gegen Nürnberg wurde dieser Missstand noch offensichtlicher.

"Wir haben heute extrem viele Chancen liegenlassen. Das liegt aber daran, dass wir auf der Felge laufen", so Trapps Einschätzung nach der Partie in der Frankfurter Commerzbank Arena.

"Sowohl heute als auch in Mailand haben wir insgesamt zu viele Möglichkeiten liegen gelassen, das müssen wir in der Länderspielpause natürlich aufarbeiten", lautete das Statement des österreichischen Chef-Trainers der Eintracht.

Doch betonte er, dass man seinen Jungs "gar nicht hoch genug anrechnen" könne. Darüber hinaus fügte Hütter an, dass man die Hessen "aufgrund der Leistungen mittlerweile durchaus als Spitzenteam bezeichnen" könne.

Fernandes, der gegen Nürnberg die Kapitäns-Binde tragen durfte machte nochmals die Gefährlichkeit einer so knappen Führung deutlich: "Am Ende können wir immer ein Tor kassieren, das ist gefährlich. Wir müssen das zweite Tor machen", sagte der 32-Jährige.

Auf eines hoffen Interims-Kapitän Fernandes und alle die es mit der Eintracht halten aber gleichermaßen: "Hoffentlich beeinflusst die Länderspielpause nicht unsere grandiose Serie", betonte der Schweizer nach dem Arbeitssieg gegen den Tabellenletzten.

Herausstellen wird sich das frühestens nach den Auftritten der Nationalteams, wenn man am Sonntag, den 31. März, ab 18 Uhr auf den ebenfalls abstiegsbedrohten VfB Stuttgart.

Mehr zum Thema Eintracht Frankfurt:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0