Eintracht-Trainer nach Berlin-Pleite: "Wenn wir so spielen, wird es in Salzburg ganz schwer"

Frankfurt am Main - In der Europa League konnte Eintracht Frankfurt zuletzt gegen den FC Red Bull Salzburg einen wichtigen Sieg holen, doch die gestrige Niederlage gegen Union Berlin in der Fußball-Bundesliga ist ein herber Dämpfer für die Frankfurter Adler.

Nicht zufrieden: Das Foto vom 4. Februar 2020 zeigt Frankfurts Trainer Adi Hütter.
Nicht zufrieden: Das Foto vom 4. Februar 2020 zeigt Frankfurts Trainer Adi Hütter.  © Arne Dedert/dpa

Die 1:2-Pleite gegen den FC Union Berlin war wahrlich keine Ruhmestat der Frankfurter. Darin sind sich bei dem Bundesligisten offenbar alle einig.

"Union hat einfache Tore geschossen", befand Eintracht-Außenverteidiger Timothy Chandler (29).

"Die Niederlage ist unnötig. Die Gegentore waren fast zwei Eigentore", lautete der Befund von Chandlers Mitspieler Makoto Hasebe (36).

Der Frankfurter Mittelfeldspieler blickte aber auch nach vorne. Am Donnerstag (21 Uhr) tritt Eintracht Frankfurt in der Europa League zum Rückspiel beim FC Salzburg an. Diese Partie soll laut Hasebe "wieder ein ganz anderes Spiel" werden.

In Richtung Europa League blickt auch Frankfurts Trainer Adi Hütter (50).

Über das Spiel gegen Berlin ("Die Niederlage ist sehr bitter und stört mich sehr") ist der Coach natürlich nicht glücklich, wobei ihn vor allem der Patzer der Eintracht-Abwehr in der ersten Halbzeit umtreibt.

Im Hinblick auf die kommende Partie in der Europa League mahnt der Fußball-Lehrer daher eindringlich: "Wenn wir so spielen wie in der ersten Halbzeit, wird es in Salzburg ganz schwer."

Eintracht Frankfurt vor Salzburg-Rückspiel unter Druck

Keine Frage, die Spieler von Eintracht Frankfurt stehen nun unter gewaltigem Druck. Darauf verwies auch Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic (48), als er bemerkte: "Es sind knackige Wochen. Aber wenn die Jungs große Träume und Ziele haben, dann macht ihnen das nichts aus."

"Es gibt keine Ausreden", fügte Bobic noch hinzu.

Am Donnerstag beim FC Salzburg wird sich zeigen, ob die Spieler von Eintracht Frankfurt die Niederlage gegen Berlin wegstecken und wieder durchstarten können.

Berlins Sebastian Andersson (M) schießt an Frankfurts Torwart Kevin Trapp vorbei das Tor zum 0:2.
Berlins Sebastian Andersson (M) schießt an Frankfurts Torwart Kevin Trapp vorbei das Tor zum 0:2.  © Uwe Anspach/dpa

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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