Eintracht: Fitte Neuzugänge und ein großer Gewinner! Adi Hütter "sehr zufrieden" mit Trainingslager

Frankfurt am Main/Windischgarsten - Zwei Verstärkungen an Bord geholt, gute Grundlagen für die Saison gelegt und die erste Pflichtaufgabe mit dem Einzug in die 3. Qualifikationsrunde der Europa League souverän gemeistert: Mit einem guten Gefühl kehrte der Tross von Eintracht Frankfurt am Sonntag aus dem Trainingslager in Windischgarsten zurück. "Insgesamt bin ich sehr zufrieden", sagte Trainer Adi Hütter.

Eintracht-Trainer Adi Hütter hat nach dem gelungenen Trainingslager gute Laune.
Eintracht-Trainer Adi Hütter hat nach dem gelungenen Trainingslager gute Laune.  © DPA

Besonders angetan zeigte sich der 49-Jährige von der schnellen Genesung von Neuzugang Sebastian Rode (28). "Ich hätte erwartet, dass er mehr Zeit benötigt. Er ist nicht nur physisch auf einem sehr guten Weg, sondern auch fußballerisch. Das ist sehr erfreulich", stellte Hütter am Sonntag zum Abschluss des Trainingslagers des hessischen Fußball-Bundesligisten in der österreichischen Bergidylle fest.

Rode, der sich im Mai im Europa-League-Halbfinale beim FC Chelsea eine schwere Knieverletzung zugezogen hatte, absolvierte in Windischgarsten bereits wieder das volle Mannschaftstraining.

Ein Einsatz des 28 Jahre alten Mittelfeldspielers zum Bundesliga-Saisonstart am 18. August gegen die TSG 1899 Hoffenheim scheint daher nicht ausgeschlossen.

Damit war ursprünglich nicht zu rechnen gewesen. Die Eintracht, die den in der Rückrunde der Vorsaison von Borussia Dortmund ausgeliehenen Rode vor gut einer Woche fest verpflichtet hatte, war von einem Ausfall bis zum Früh-Herbst ausgegangen.

"Ich bin sehr überrascht", sagte Hütter. "Aber wenn man Sebastian Rode kennt, weiß man, wie ehrgeizig er ist und wie hart er an sich arbeitet, um so schnell wie möglich zurückzukommen. Man sieht, dass er Spaß und Freude hat. Er ist sehr wertvoll für uns."

Daichi Kamada ist die "positivste Überraschung"

Daichi Kamada zeigte in Spielen gegen Flora Tallinn starke Leistungen und ist die große Überraschung der Vorbereitung.
Daichi Kamada zeigte in Spielen gegen Flora Tallinn starke Leistungen und ist die große Überraschung der Vorbereitung.  © DPA

Das gilt auch für den zweiten Rückkehrer Martin Hinteregger (26).

Nachdem der Transfer des österreichischen Nationalspielers vom Ligarivalen FC Augsburg nach zähen Verhandlungen am vergangenen Donnerstag endlich finalisiert worden ist (TAG24 berichtete) und Hinteregger seine Rippenprobleme auskuriert hat, setzt Hütter wie in der vorigen Rückrunde große Erwartungen in den Abwehrspieler.

"Entscheidend ist, dass er sich wieder auf Fußball konzentrieren kann. Dafür ist er hier genau am richtigen Ort. Ich bin überzeugt, dass er bald wieder die gewohnten Leistungen bringen wird", sagte Hütter.

Zu den Gewinnern des Trainingslagers gehört Daichi Kamada (23). Der im Vorjahr an VV St. Truiden verliehene Japaner hat enorm zugelegt und wird - wie zuletzt im Heimspiel gegen Flora Tallinn - seine Einsatzchancen erhalten.

"Er ist die positivste Überraschung seit Trainingsbeginn", lobte Hütter. "Er hat eine tolle Saison in Belgien gespielt und eine tolle Entwicklung genommen. Nicht nur fußballerisch, sondern auch in der Persönlichkeit. Wir werden ihn behalten."

Weiter offen ist dagegen die Zukunft von Ante Rebic (25). Der kroatische Vize-Weltmeister wird intensiv von Inter Mailand umworben. Zudem konnte er wegen anhaltender Rückenprobleme zuletzt kaum trainieren und fehlte auch im Rückspiel gegen Tallinn.

Für die Hessen geht es jetzt Schlag auf Schlag weiter. Am Donnerstag steht das Hinspiel in der Europa-League-Ausscheidung beim FC Vaduz an, drei Tage später das Erstrundenspiel im DFB-Pokal beim Drittliga-Aufsteiger SV Waldhof Mannheim.

In der Woche darauf sind die Frankfurter zweimal vor heimischer Kulisse gefordert - zunächst im Rückspiel gegen Vaduz, dann zum Bundesliga-Auftakt gegen Hoffenheim.

Angesichts des straffen Programms freute sich Hütter über einen Aspekt daher besonders: "Es ist sehr wichtig, dass wir - abgesehen von Ante Rebic - weitgehend verletzungsfrei geblieben sind."

Titelfoto: DPA

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