Kein Sieg, kein Spielwitz: Ist es vorbei mit der elektrisierenden Eintracht?

Frankfurt am Main - Erneut kein überzeugendes Spiel, erneut kein Sieg, erneut wirkte Eintracht Frankfurt beim torlosen Remis gegen Hertha BSC saft- und kraftlos. Nicht nur die Fans der SGE werden sich fragen: "Was ist aus der elektrisierenden und forsch nach vorne spielenden Eintracht geworden?"

Für Eintrachts Luka Jovic (Re.) und Co. gab es im Heimspiel gegen die Hertha kein Durchkommen.
Für Eintrachts Luka Jovic (Re.) und Co. gab es im Heimspiel gegen die Hertha kein Durchkommen.  © DPA

Glaubt man den Worten von Chef-Trainer Adi Hütter, habe es am Samstagnachmittag nicht an mangelnder Konzentration ob des bevorstehenden Europa League-Krachers gegen den FC Chelsea (2. Mai/21 Uhr) gelegen, wie von vielen Seiten behauptet wurde.

Der Österreicher hatte ganz Kritikpunkte anzubringen: "Ich hatte nie das Gefühl, dass wir das Spiel in der Hand gehabt hätten. Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht. Es war insgesamt ein unrundes Spiel von uns", so der 49-Jährige.

Dass man die Partie gegen einen Gegner, der im Schlussspurt der Saison nichts mehr zu gewinnen oder zu verlieren hat, dermaßen uninspiriert angegangen ist, störte aber vor allem die Eintracht-Kicker selbst - und das durch die Bank weg.

So stellte Torhüter Kevin Trapp klar: "Heute war das nicht genug. Wir haben viele einfache Fehler gemacht, es war ein schlechtes Spiel von uns. Wir haben das in der Halbzeit angesprochen, aber uns nicht steigern können", während Mittelfeld-Mann Sebastian Rode anfügte, dass das Team "sehr enttäuscht" ob der (nicht) erbrachten Leistung sei.

Eines steht schlussendlich fest. Will die Eintracht Geschichte schreiben und in die Königsklasse einziehen, braucht es eine deutliche Leistungssteigerung. Denn allein auf Ausrutscher der Konkurrenz, wie beispielsweise der von Borussia Mönchengladbach beim VfB Stuttgart, kann und darf sich die Eintracht nicht blind verlassen.

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