Kovac und die Qual der Wahl: Konkurrenzkampf bei der Eintracht so hart wie nie

Die Regeln sind eindeutig: Nur elf Spieler pro Mannschaft sind auf dem Platz.
Die Regeln sind eindeutig: Nur elf Spieler pro Mannschaft sind auf dem Platz.  © dpa/Patrick Seeger

Frankfurt - Wer gehört am Samstag beim Auswärtsspiel gegen Borussia Mönchengladbach (15.30 Uhr) zum Kader und wer schafft es gar in die Startelf? Der Konkurrenzkampf unter den Spielern von Eintracht Frankfurt ist so groß wie noch nie.

Beim Training am Mittwoch waren 26 einsatzbereite Eintracht-Spieler auf dem Platz, doch der Kader für den Trip nach Mönchengladbach am Wochenende wird nur 18 Spieler umfassen. Acht Profis werden also definitiv zu Hause bleiben. Bei den kommenden Liga-Spielen wird die Situation nicht anders aussehen.

Der Konkurrenzdruck hat System und ist gewollt. Fast 20 Millionen Euro investierte Eintracht Frankfurt in eine Fülle neuer Spieler für die laufende Saison. Erst kurz vor dem sogenannten "Deadline Day" verkündeten die Adler einen Stop der Neuzugänge (TAG24 berichtete), schlugen dann aber in letzter Minute doch noch bei Ante Rebic zu. Chef-Trainer Niko Kovac kann also aus den Vollen schöpfen.

"Unser Ziel war, jede Position doppelt zu besetzen", erklärte Eintracht-Sport-Direktor Bruno Hübner die aktuelle Personalsituation gegenüber der Bild-Zeitung. Den Zweck erläuterte Chef-Trainer Kovac selbst: "Wir wollten mehr Konkurenzkampf haben", sagte er.

So können Spieler und Fans nun gleichermaßen warten und rätseln, mit welchem Kader die Frankfurter am Samstag in in Gladbach anreisen.

Selbst der neue Star am Main, Kevin-Prince Boateng, muss um sein Ticket nach Mönchengladbach bangen.

Titelfoto: dpa/Patrick Seeger


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