Nach Kritik an US-Trainingslager von Eintracht Frankfurt: Das sagt Kevin Trapp

Frankfurt am Main - Nationaltorwart Kevin Trapp hat trotz der Reisestrapazen und der kurzen Winterpause das Trainingslager von Eintracht Frankfurt in den USA verteidigt.

"Dafür habe ich kein Verständnis", kontert Kevin Trapp die Kritiker an der Florida-Reise der Eintracht.
"Dafür habe ich kein Verständnis", kontert Kevin Trapp die Kritiker an der Florida-Reise der Eintracht.  © dpa/Uwe Anspach

"Dafür habe ich kein Verständnis. Ich weiß nicht, wie die Leute darauf kommen, dass sie wissen, wie wir uns fühlen", sagte er im Interview auf hessenschau.de am Mittwoch über die Kritiker.

"Nur weil es zuletzt nicht lief, wurde auf einmal aufs Trainingslager draufgehauen."

Der 29-jährige Keeper des Tabellen-13. der Fußball-Bundesliga glaubt nicht, "dass irgendjemand mit der langen Reise oder mit dem Jetlag Probleme" habe.

"Die Diskussion gab es letztes Jahr auch schon - und wir hatten danach eine Phase, in der wir bis in den April hinein kein Spiel verloren haben", sagte Trapp, der in der Vorrunde nach einer Schulterverletzung lange pausieren musste.

"Von daher können wir diese Diskussion ganz schnell wieder beenden", so der Torhüter.

Zufrieden ist Trapp mit seiner Fitness. "Dass ich nach nur drei Monaten schon wieder voll im Mannschafts-Training bin, war so nicht zu erwarten, weil man von einer wesentlich längeren Zeit ausgegangen ist", meinte er.

Offen ließ er, ob er beim Rückrunden-Start am 18. Januar bei der TSG 1899 Hoffenheim sein Comeback geben wird: "Das ist immer noch schwer zu sagen, ich war drei Monate raus, das ist schon extrem lange. Mal schauen, wie es bis dahin läuft, wie weit ich dann bin."

Titelfoto: dpa/Uwe Anspach

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