Kevin-Prince Boateng: "Hertha ist eklig zu spielen"

Kevin-Prince Boateng (Archivbild) blickt zuversichtlich in Richtung Berlin.
Kevin-Prince Boateng (Archivbild) blickt zuversichtlich in Richtung Berlin.  © dpa/Frank Rumpenhorst

Frankfurt - Am Sonntag laufen die Spieler um Eintracht-Coach Niko Kovac im Olympiastadion von Berlin auf (15.30 Uhr). Vor der Partie äußerte sich Eintracht Frankfurts Star-Kicker Kevin-Prince Boateng zu seinen Erwartungen an das Spiel.

Der 30-jährige Mittelfeldspieler kann Hertha BSC besonders gut einschätzen, startete er doch bei diesem Verein mit sieben Jahren einst seine Fußballer-Laufbahn. Es ist daher ernst zu nehmen, wenn Kevin-Prince Boateng gegenüber der Bild-Zeitung sagt: "Hertha ist eklig zu spielen, ähnlich wie wir. Die laufen viel, hauen dazwischen."

Der Deutsch-Ghanaer ist aber dennoch überzeugt, dass seine Eintracht in Berlin punkten kann: "Hinfahren, drei Punkte holen und wieder heimfahren", gibt er im Gespräch mit der Frankfurter Neuen Presse (FNP) die Marschrichtung vor.

Was seine eigene Rolle in der Mannschaft betrifft, ist der gebürtige Berliner offensichtlich ganz in der Rolle des gereiften Anführers angekommen. "Ist doch völlig normal, dass ich den Jungs helfe, wenn sie mich fragen", sagte er der Bild und fügte hinzu: "Ich bin für jeden da, und ich weiß, dass die Mannschaft auch für mich da ist, wenn die Tage kommen, wo ich sie brauche."

Sein Bundesliga-Debüt spielte Kevin-Prince Boateng am 13. August 2005 im Trikot von Hertha BSC gegen Eintracht Frankfurt. Das Spiel endete 2:0 für die Berliner. Seitdem ist viel passiert.

Am Sonntag heißt es erneut Hertha BSC gegen Eintracht Frankfurt. Doch diesmal steht Kevin-Prince Boateng auf der Seite der Hessen.

Titelfoto: dpa/Frank Rumpenhorst


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