Eintracht Frankfurt und Fan-Initiative einig beim Stadionausbau

Frankfurt - Eintracht Frankfurt hat die Faninitiative zum Ausbau der Commerzbank-Arena unterstützt.

Schon jetzt bietet die Commerzbank-Arena 51.500 Plätze, darunter 9300 Stehplätze (Archivbild).
Schon jetzt bietet die Commerzbank-Arena 51.500 Plätze, darunter 9300 Stehplätze (Archivbild).  © dpa/Jan Woitas

"Die Forderung unserer Fans, den Stadionausbau zeitnah vorzunehmen und zusätzliche Stehplätze auf der Nordwestkurve zu schaffen, teilen wir zu 100 Prozent und werden sie in den kurzfristig anstehenden Verhandlungen mit der Stadt hinsichtlich der zukünftigen Stadionnutzung im Namen unserer Anhängerschaft entsprechend einbringen", sagte Axel Hellmann, Vorstandsmitglied des Bundesligisten aus Frankfurt, in einer Erklärung vom Donnerstag.

Vertreter der Initiative Stadionausbau, in der sich alle Gruppen der organisierten Frankfurter Fanszene engagieren, haben dem Club jetzt ihre schriftlich formulierte Forderungen übergeben.

Dabei geht es vor allem um einen Ausbau der Gesamtkapazität des Stadions. Diese beträgt derzeit 51.500 Plätze, davon sind 9300 Stehplätze.

Die Fans fordern 60.000 bei etwa 20.000 Stehplätzen auf der Nordwestkurve.

Sozialverträgliche Eintrittspreise

Mit dem Ausbau der billigeren Stehplätze, so ein Argument der Eintracht-Anhänger, sollen auch die Eintrittspreise sozialverträglich bleiben. Es sei wichtig, "die Kapazität von Stehplätzen auszuweiten und somit allen Gesellschaftsgruppen das Bundesliga-Erlebnis live vor Ort zu ermöglichen", betonte auch Hellmann.

Die Arena (früher Waldstadion) wurde 2005 vor dem Confed-Cup und der Fußball-WM 2006 fertiggestellt, die Baukosten betrugen damals 126 Millionen Euro.

Titelfoto: dpa/Jan Woitas

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