Endlich wieder ein Eintracht-Sieg: "Befreiungsschlag" beim "Lieblingsgegner"

Frankfurt am Main - Totgesagte leben länger: Die Mannschaft von Eintracht Frankfurt hat beim Auswärtsspiel gegen die TSG Hoffenheim am Samstag bewiesen, dass sie doch noch gewinnen kann.

Spieler von Eintracht Frankfurt freuen sich über den Sieg gegen die TSG Hoffenheim.
Spieler von Eintracht Frankfurt freuen sich über den Sieg gegen die TSG Hoffenheim.  © Uwe Anspach/dpa

Nach zuletzt sieben Bundesliga-Partien ohne Sieg kam dieser erfolgreiche Start in die Rückrunde der Bundesliga nach der kurzen Winterpause allen Frankfurtern sicher gerade recht.

Cheftrainer Adi Hütter (49) sprach von nichts Geringerem als einem "Befreiungsschlag".

"Ich habe eine tolle und sehr disziplinierte Mannschaftsleistung gesehen, speziell in den ersten 30 Minuten. Wir haben die Seiten gut zugemacht und wieder wesentlich vertikaler und schneller nach vorne gespielt", lobte der Coach sein Team.

Torschütze Timothy Chandler (29) – der per Kopfball den Siegtreffer zum 2:1-Endstand landete – war ebenfalls ganz aus dem Häuschen. "Hoffenheim ist so etwas wie mein Lieblingsgegner in der Bundesliga, gegen keinen Gegner habe ich öfter getroffen", sagte er lachend, um dann wieder ganz ernst die Vorbereitung in der Winterpause zu loben.

"Wir haben im Trainingslager täglich hart an unserer Kompaktheit gearbeitet und viel miteinander gesprochen. Wir haben meiner Meinung nach einen großen Schritt nach vorne gemacht."

Kevin Trapp: "Wir haben unsere Hausaufgaben erledigt"

Frankfurts Torschütze Timothy Chandler jubelt über das Tor zum 2:1.
Frankfurts Torschütze Timothy Chandler jubelt über das Tor zum 2:1.  © Uwe Anspach/dpa

"Heute hat jeder für jeden gekämpft, das hat uns in der Vergangenheit stark gemacht, das müssen wir auch beibehalten", mahnte Timothy Chandler.

Auch für Eintracht Frankfurts Torwart Kevin Trapp (29) war der Sieg gegen Hoffenheim überaus wichtig: Der Keeper konnte nach seiner Verletzungspause zeigen, dass er wieder in Topform ist.

Auch mit der Leistung der Frankfurter Abwehr war der Torhüter sehr zufrieden: "Vorne sind wir immer dazu in der Lage, ein Tor zu schießen. Diesmal haben wir auch hinten wieder ein anderes Gesicht gezeigt. Wir haben unsere Hausaufgaben erledigt und das Spiel gewonnen."

Es bleibt abzuwarten, ob die Frankfurter Adler den Elan dieses Sieges beim Rückrunden-Auftakt beibehalten werden. Eines ist jedoch sicher: Die Mannschaft hat den Ernst der Lage erkannt und im Abstiegskampf Zähne gezeigt.

Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) geht der Kampf weiter – Eintracht Frankfurt empfängt RB Leipzig.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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