Wieder Frankfurter Proteste gegen Andreas Möller: "Persona non grata"

Frankfurt am Main - Fans von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt haben erneut gegen die Verpflichtung von Andreas Möller als Leiter des Nachwuchs-Leistungszentrums (NLZ) protestiert.

Auch im Heimspiel gegen den SV Werder Bremen protestierten die Eintracht-Fans gegen die Verpflichtung von Andreas Möller als neuem Leiter des Nachwuchs-Leistungszentrum.
Auch im Heimspiel gegen den SV Werder Bremen protestierten die Eintracht-Fans gegen die Verpflichtung von Andreas Möller als neuem Leiter des Nachwuchs-Leistungszentrum.  © Bild-Montage: dpa

Vor dem Heimspiel gegen Werder Bremen (2:2) am Sonntag hingen rund um das Stadion zahlreiche Plakate mit der Aufschrift "Persona non grata" aus - dazu war ein mit einem fetten schwarzen Balken durchgestrichenes Gesicht des früheren Welt- und Europameisters abgebildet.

Mit Spielbeginn wurde in der Kurve ein Transparent gezeigt: "Zu Andy Möller haben wir keine Verbindung, mit Verrätern haben wir nichts zu tun."

Der erste Fan-Gesang nach dem Anstoß galt nicht der Eintracht, sondern ging ebenfalls gegen Möller.

Die Hessen hatten am Samstag die Verpflichtung des 52-Jährigen bekannt gegeben (TAG24 berichtete).

"Insbesondere der Förderung der individuellen spielerischen Qualität des Eintracht-Nachwuchses will ich mich verstärkt zuwenden", sagte Möller, der einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022 unterschrieben hat, laut Vereinsmitteilung.

Die Ultras Frankfurt werfen Möller vor, sich nicht mit dem Club zu identifizieren und hatten schon beim Europa-League-Heimspiel gegen den FC Arsenal mit Plakaten gegen die Verpflichtung protestiert.

Titelfoto: Bild-Montage: dpa

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