Heftige Eintracht-Klatsche gegen Schweizer Meister! Bern viel zu stark für Frankfurt

Frankfurt am Main /Biel (Schweiz) - Deutliche Abreibung für Eintracht Frankfurt! Beim Schweizer Uhrencup verlor die SGE gegen die Young Boys Bern mit 1:5 (0:2).

Frankfurts Trainer Adi Hütter konnte mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden sein.
Frankfurts Trainer Adi Hütter konnte mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden sein.  © DPA

Die Young Boys gingen in der 6. Minute durch den früheren französischen Nationalstürmer Guillaume Hoarau mit 1:0 in Führung, der erst bei einem Fehler im Aufbauspiel der Frankfurter zur Stelle war und am Ende per Kopf traf.

Die Berner waren griffiger und erzielten durch Moumi Ngamaleu noch vor der Pause das 2:0 (30.). Der Freistoß des kamerunischen Nationalspielers wurde abgeblockt, den zweiten Versuch versenkte der Rechtsaußen im Eintracht-Kasten.

Die SGE selbst konnte hingegen beste Chancen nicht nutzen. Als Young-Boys-Keeper David von Ballmoos den Ball im eigenen Sechzehner verlor und Goncalo Pacienca frei vorm Berner Torhüter zum Abschluss kam, war das nicht etwa der Anschlusstreffer.

Nein, der Portugiese traf aus spitzem Winkel nur das Außennetz (43.).

Doch im zweiten Durchgang war auf Frankfurter Seite richtig Zug drin.

Sie setzten den Schweizer Meister nun gehörig unter Druck und kamen vermehrt zu guten Möglichkeiten, ein Tor fiel aber nicht.

Young Boys Bern nehmen Eintracht Frankfurt auseinander

Eintracht Frankfurt verlor gegen die Young Boys Bern mit 1:5.
Eintracht Frankfurt verlor gegen die Young Boys Bern mit 1:5.  © DPA

So konterten die Berner die SGE eiskalt aus: Am Ende bediente Marvin Spielmann in der Mitte den kamerunischen Nationalstürmer Jean-Pierre Nsame, der das Leder nur noch zum 3:0 für den Champions-League-Teilnehmer über die Linie drücken musste (69.).

Und es kam noch schlimmer für die Frankfurter. Als Almamy Touré völlig übermotiviert im eigenen Strafraum in den Zweikampf ging und seinen Gegenspieler umsenste, gab es berechtigterweise Elfmeter für Bern.

Den Strafstoß von Gianluca Gaudino in die linke Ecke parierte SGD-Torwart Frederik Rönnow, konnte das Spielgerät aber nur unkontrolliert in die Mitte abwehren, wo der Sohn von Eintracht-Legende Maurizio stand und den Ball unbedrängt in den Frankfurter Kasten schießen konnte (79.).

Doch das war noch nicht alles. Eine Flanke von der linken Seite verpassten alle, von hinten lief Esteban Petignat durch und schoss das Leder per Dropkick-Aufsetzer zum 5:0 in die Maschen (81.).

Immerhin bewies die SGE Moral: Nachdem Dominik Kohr eine Flanke von Jetro Willems noch vorbeigegrätscht hatte, traf Dejan Joveljic nach Vorlage von Sebastian Haller und Daichi Kamada immerhin noch zum 1:5-Ehrentreffer für die SGE.

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