Doppeldecker für Leckerschmecker: Warum dieser Bus bald in Meißen haltmacht

Der Doppeldecker war in Belgien als gelber Partybus unterwegs. Jetzt soll er 
rot werden.
Der Doppeldecker war in Belgien als gelber Partybus unterwegs. Jetzt soll er rot werden.

Meißen - Bald ist wieder richtig Sommer! Und die Porzellanstadt Meißen bekommt eine passende Sehenswürdigkeit. So soll ab Mai am Elbufer der Siebeneichener Straße ein Eisbus parken.

Aber nicht irgendein Bus, sondern ein echtes Original! Ein Brite. 1965 gebaut, tat der Bristol Lodekka erst in England, dann in Belgien seinen Dienst.

"Nachdem wir ihn restauriert haben, soll er nun noch rot lackiert werden", erzählt Bianka Sickert vom Immobilienunternehmen Fox & Co. Dann erstrahlt er wie ein typischer Londoner Doppeldecker-Bus. "Das wird ein echter Hingucker!"

Die Idee zum Eisbus hatte ihr Chef, selbst Engländer. "Er sprudelt vor Ideen", freut sich die Geschäftsführerin. Bereits im vergangenen Sommer übernahm er ein Eiscafé in Zehren.

"Das hat ihm so gefallen, dass er das auch für Meißen wollte." Herausforderung: Das Elbufer ist hochwassergefährdet. Sickert: "Der Bus war die perfekte Lösung. Steigt der Pegel, fahren wir ihn einfach weg."

Neben Kugeleis soll es jeden Tag Kuchen, Kaffee und Cocktails geben. Im oberen Teil des Busses haben 20 Gäste Platz. Aber auch vor dem Bus können die Besucher sitzen – und das ein oder andere Erinnerungsfoto schießen.

Engländer Robert Fox hatte die Idee zum Eisbus. Er investiert 100 000 Euro in 
das Vorhaben.
Engländer Robert Fox hatte die Idee zum Eisbus. Er investiert 100 000 Euro in das Vorhaben.