Eis-Training im Stadion macht Lust auf das Derby

Trainingsbesprechung bei den Eislöwen.
Trainingsbesprechung bei den Eislöwen.

Von Enrico Lucke

Dresden - „Ich freue mich extrem, das Herz pocht!“ Nicht nur Eislöwen-Stürmer Feodor Boiarchinov ist voller Vorfreude auf das Winterderby (9. Januar, 16.15 Uhr) zwischen den Dresdner Eislöwen und den Lausitzer Füchsen.

32.000 Zuschauer werden im rappelvollem Fußball-Stadion von Dynamo Dresden Platz nehmen, um beim Eishockey-Spiel des Jahres dabei zu sein.

Und mit dem Wissen um diese Kulisse bekommt Boiarchinov „Gänsehaut“. Der 22-Jährige wollte unbedingt dabei sein. Keine Selbstverständlichkeit, hatte er sich doch kurz vor Weihnachten am linken Knie eine Innenband-Verletzung zugezogen.

„Für so ein Spiel tust du alles, um mitzuspielen. Dafür nehme ich mögliche Schmerzen in Kauf. Ich hoffe, die speziell angefertigte Schiene hält und ich kann Vollgas geben“, so der Stürmer.

Bei der ersten Trainingseinheit im Stadion hielten Schiene und Knie.

Eislöwen-Coach Bill Stewart während des Training.
Eislöwen-Coach Bill Stewart während des Training.

Dagegen musste Füchse-Stürmer Thomas Götz (Rippenprellung) an der Bande zusehen, wie seine Teamkollegen das erste Mal Stadion-Luft schnupperten. „Schade, hoffentlich kann ich im Derby spielen.“

Bis dahin dürfte auc h die Eis-Qualität perfekt sein. Füchse-Verteidiger André Mücke meinte: „Das Eis ist gut, aber wenn es noch zwei Tage benutzt wird, wird es härter und hält länger. Das Training hat Spaß gemacht, die Kulisse ist beeindruckend.“

Beeindruckt war auch Dynamo-Coach Uwe Neuhaus: „Eine tolle Sportart. Ich hätte Lust, es selber mal auszuprobieren.“

Sein Co-Trainer Peter Nemeth schnappte sich nach der Eislöwen-Einheit sogar Schlittschuhe und verriet: „Vor 20 Jahren habe ich im Winter immer Eishockey gespielt.“

Dynamos Co-Trainer Peter Neméth auf Schlittschuhen.
Dynamos Co-Trainer Peter Neméth auf Schlittschuhen.

Fotos: City-Press, Enrico Lucke


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