Wegen Eisbären-Baby: PETA ätzt gegen Berliner Tierpark

Seit Freitag gibt es in Berlin wieder Eisbären-Nachwuchs.
Seit Freitag gibt es in Berlin wieder Eisbären-Nachwuchs.  © Tierpark Berlin

Berlin - Die Freude bei den Berlinern ist groß. Die Hauptstadt hat wieder einen kleinen Mini-Eisbären. Am Freitag wurde der Nachwuchs der Eisbären-Dame Tonja verkündet. (Tag24 berichtete)

Doch nicht alle sehen sehen Berlins neuen Mini-Eisbären positiv. Zwei Tage nach der Geburt melden sich die ersten Tierschützern von PETA zu Wort: "Die Geburt des Eisbärbabys ist kein Zuchterfolg, sondern vorsätzliche Tierquälerei aus kommerziellen Beweggründen", PETA-Aktivistin Dr. Yvonne Würz im Berliner Kurier.

Eisbären würden unter der Gefangenschaft immens leiden. Ein Schicksal, dass auch dem Neugeborenen nicht erspart bleiben werde.

Tierpfleger Detlef Balkow, der sich auch um die Eisbären kümmert, kann die die Kritik nicht nachvollziehen. "Was man nicht kennt, schützt man nicht. Und Eisbären sind schützenswert. Wer weiß, wie lange es sie noch gibt", erklärt er dem Kurier.

Von der Diskussion bekommen Tonja und ihr Nachwuchs ohnehin nicht mit. Wie der Park am Samstag mitteilte, geht es beiden gut. "Tonja kümmert sich hervorragend um ihr Jungtier – beide sind wohlauf." Da absolute Ruhe für Mutter und Nachwuchs ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Aufzucht ist, wird sich in den nächsten Tagen ohnehin niemand der Wurfbox nähern.


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