Mit Eisenstange und Hammer niedergeschlagen: Farmerin in Blutlache tot aufgefunden

Louis Trichardt (Südafrika) - Was für eine grausame Blut-Attacke! Annette Kennealy, die auf einer Farm in Südafrika lebte und arbeitete, wurde ausgerechnet von einem Angehörigen in einer Blutlache leblos aufgefunden.

Annette Kennealy (51).
Annette Kennealy (51).  © Screenshot/Facebook/Annette Kennealy

Die 51-Jährige betrieb eine riesige Farm in der südafrikanischen Stadt Louis Trichardt. Sie wohnte dort mit einem ihrer Mitarbeiter zusammen.

Wie die "Daily Mail" von Ian Cameron, dem Leiter der Community Safety Division AfriForum, erfahren haben will, wurde die Frau brutal mit einem Hammer und einer Eisenstange getötet.

Ein Polizeisprecher teilte mit, dass Familienangehörige Kennealy vergeblich versucht hatten sie telefonisch zu erreichen. Deshalb sei ein Familienmitglied zu ihr gefahren und habe sie leblos und blutüberströmt im Haus gefunden.

Die 51-Jährige war Mitglied im Stadtrat der Partei der oppositionellen Demokratischen Allianz.

Das Tragische: Nur wenige Tage vor ihrem Tod teilte sie auf ihrem Facebook-Profil mehrere Artikel, in denen über 10 Angriffe auf Farmen sowie einen Mord berichtet wurde.

Diese Ereignisse sollen sich laut dieser Links innerhalb von vier Tagen zugetragen haben.

In Südafrika kommt es laut "Daily Mail" immer häufiger zu blutigen Attacken auf Farmer. Die Regierungspartei "African National Congress" will das Problem in den Griff bekommen, doch viele Bauern werfen der Partei vor, nicht genügend dagegen vorzugehen.

Die "Transvaal Agricultural Union", eine Interessenvertretung der Landwirte, verzeichnete im Jahr 2017 84 Farmmorde. In den ersten drei Monaten des Jahres 2018 wurden 15 Bauern ermordet.

Im Fall Kennealy wurde laut Polizei ein 40-jähriger Verdächtiger festgenommen. Dieser muss sich bald vor Gericht verantworten.

Die 51-Jährige arbeitete und lebte auf einer Farm in Südafrika.
Die 51-Jährige arbeitete und lebte auf einer Farm in Südafrika.  © Screenshot/Facebook/Annette Kennealy

Titelfoto: Screenshot/Facebook/Annette Kennealy

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