Eislöwen verlieren ohne Biss! Erster Match-Puck für die Steelers

Bietigheim - Bissig, clever und ein saustarker Keeper - mit diesem Rezept hatten die Eislöwen vergangenen Freitag in Bietigheim gewonnen. Diesmal hatten die Hausherren genau diese drei Punkte in die Waagschale geworfen und die Dresdner verloren 1:4 (0:2, 1:1, 0:1) bei den Steelers im fünften Viertelfinal-Spiel.

Eislöwen-Coach Bradley Gratton hatte seinem Team Lösungsvorschläge für mehr Offensiv-Power gezeigt, aber die Spieler brachten es nicht aufs Eis.
Eislöwen-Coach Bradley Gratton hatte seinem Team Lösungsvorschläge für mehr Offensiv-Power gezeigt, aber die Spieler brachten es nicht aufs Eis.  © Lutz Hentschel

Die Schwaben konnten dadurch die "Best of Seven"-Serie drehen und führen jetzt 3:2. Das wollten sie unbedingt. Frederic Cabana prüfte Eislöwen-Keeper Marco Eisenhut bereits nach 30 Sekunden.

Als Steelers-Stürmer Marcus Sommerfeld (6.) sich von Tim Heyter die Scheibe in der Ecke klaute, passte er sie auf Dennis Swinnen und der schlug zu - 0:1 aus Dresdner Sicht.

Sekunden später eine ganz ähnliche Situation, aber diesmal war Eisenhut der Sieger. Danach lenkte Shawn Weller (12.) in Überzahl die Scheibe zum 0:2 in die Maschen.

Die Eislöwen agierten wie schon am Sonntag nicht bissig genug, offensiv kamen sie selten nah genug ans Tor der Hausherren. Wenn es doch gelang wie René Kramer (28.), war Bietigheims Keeper Ilya Sharipov zur Stelle.

Auf der Gegenseite schlug dagegen Alexander Preibisch (38.) eiskalt zu.

Marcus Sommerfeld (l.) prüfte Marco Eisenhut. In dieser Situation war der Eislöwen-Keeper der Sieger.
Marcus Sommerfeld (l.) prüfte Marco Eisenhut. In dieser Situation war der Eislöwen-Keeper der Sieger.

Da Timo Walther Sekunden später wieder auf 1:3 verkürzen konnte, keimte Hoffnung auf.

Das Team von Bradley Gratton war jetzt auch besser in der Partie, die Chancen blieben aber ungenutzt. Matt McKnight (59.) machte mit seinem Treffer ins leere Tore am Ende alles klar.

Die Lausitzer Füchse ließen in Kaufbeuren ihren ersten Match-Puck liegen.

Obwohl Cedric Schiemenz (14.) die Weißwasseraner in Front brachte, schlugen die Gastgeber durch Jere Laaksonen (15.), Philipp de Paly (30.), Steven Billich (30.), Alexander Thiel (32./42.) und Florian Thomas (48.) zurück. David Kuchejda (50.) und Chris Owens (53.) gelang beim 3:6 (1:1, 0:3, 2:2) nur Ergebniskosmetik.

In der Serie führen die Füchse damit nur noch 3:2. Für Crimmitschau ist dagegen nach der 4:7-Pleite (2:3, 1:2, 1:2) in Frankfurt die Saison beendet

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