Spiegelbild der Saison: Harmlose Crimmitschauer mit Pleite gegen Riessersee

Eispiraten-Keeper Ryan Nie sah sich oft allein auf weiter Flur.
Eispiraten-Keeper Ryan Nie sah sich oft allein auf weiter Flur.  © Andreas Kretschel

Crimmitschau - Das war ein Spiegelbild der ganzen Saison: Die Eispiraten Crimmitschau haben am Sonntagabend im letzten Spiel der Hauptrunde nach einer schwachen Leistung eine 2:5 (0:3,2:1,0:1)-Niederlage gegen den SC Riessersee kassiert.

Damit machten die Gäste aus Bayern den Einzug in die Pre-Play-offs perfekt. Das Team aus Crimmitschau beendet die Hauptrunde auf dem letzten Platz und trifft in den Play-downs auf den EC Bad Nauheim.

Die weiß-blau gekleideten Gäste aus Garmisch-Partenkirchen durften schon nach 115 Sekunden zum ersten Mal jubeln. Michael Rimbeck traf nach einem Angriff über die linke Seite im zweiten Versuch zur Führung.

In der 14. Minute erhöhte Andreas Driendl auf 2:0. Nachdem die komplette Eispiraten-Reihe um Chris St. Jacques unmotiviert auf die Bank gefahren war, lief der "Goldhelm" der Gäste alleine auf Torhüter Ryan Nie zu.

Dominic Walsh geht hier zu Boden.
Dominic Walsh geht hier zu Boden.  © Andreas Kretschel

Der Stürmer verwandelte eiskalt. Im doppelten Powerplay erhöhte Driendl auf 3:0.

Als Vincent Schlenker und Ole Olleff auf der Strafbank saßen, traf er mit einem Schuss von der blauen Linie.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts erzielte der SC Riessersee den vierten Treffer. Nach einem Bullygewinn von Andreas Driendl konnte Andreas Eder aus Nahdistanz verwandeln (24.).

Die Mannschaft aus Crimmitschau startete erst ab Mitte des zweiten Drittels gefährliche Offensivaktionen. Ein Pfostenschuss von Christoph Kabitzky rüttelte das Team wach (30.). Philipp Halbauer verkürzte nach Querpass von Jan Tramm mit einem Flachschuss auf 1:4 (32.). Nach einem Alleingang von Christoph Kabitzky konnte Ivan Ciernik zum 2:4 einschießen (38.).

Die 992 Zuschauer – darunter befand sich Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) – haben im letzten Abschnitt ein leichtes Chancenplus für die Hausherren gesehen.

Der Sieg der Gäste geriet aber nicht mehr in Gefahr. Als Ryan Nie aus seinem Kasten war, traf Stephan Wilhelm ins leere Tor zum Endstand (59.).


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