Dresdner Eislöwen: Sirokovs Einsatz wirft Fragen auf!

Dresden - Eislöwen-Coach Bradley Gratton war wie so oft in der Saison "enttäuscht und genervt". Das Spiel gegen Freiburg sollte eigentlich die Pre-Play-offs klarmachen. Stattdessen gibt's durch die 3:6-Pleite jetzt zwei ganz heiße Tänze (Heilbronn, Bad Tölz) gegen den Abstieg.

Aleksejs Sirokovs hämmerte die Scheibe zum 1:1 in die Maschen. Davon hätte es mehr gebraucht.
Aleksejs Sirokovs hämmerte die Scheibe zum 1:1 in die Maschen. Davon hätte es mehr gebraucht.  © Lutz Hentschel

Mag sein, dass der 48-Jährige einen anderen Auftritt seiner Jungs erwartet hat, für mindestens zwei Fragezeichen sorgte der Kanadier selbst. So war Neuzugang Aleksejs Sirokovs in Kassel gar nicht im Kader.

TAG24 erfuhr: Der Trainer wollte die Reihen nicht umstellen. Weil die anderen so brillant sind? Respekt! Da wird ein Stürmer dank eines Sponsors verpflichtet, der für mehr Gefahr vorm Tor sorgen soll und dann will der Coach die Reihen nicht umstellen.

Was Sirokovs leisten könnte, wurde gegen Freiburg deutlich. In Überzahl nahm er die Position von Harrison Reed ein, der wegen der Ausländerregel (nur vier erlaubt) auf der Tribüne saß.

Und wie "Harry" drosch der Lette den Puck zum 1:1 ins Gästetor.

Wieso der 38-Jährige allerdings im "5 gegen 5" nicht Reeds Reihen-Position einnahm, stattdessen in der vierten mit Martin Davidek und Chris Billich - die weit von ihrer Form entfernt spielen - agieren musste, weiß nur Gratton.

Der Neuzugang blieb somit blass, wie die restlichen Eislöwen.

Eislöwen-Kapitän Thomas Pielmeier (r.) setzte hier schön nach und erzielte das 2:2.
Eislöwen-Kapitän Thomas Pielmeier (r.) setzte hier schön nach und erzielte das 2:2.  © Lutz Hentschel

Mehr zum Thema Dresdner Eislöwen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0