Eislöwen verlieren gegen Freiburg: Huard sauer

Dresden - Eislöwen-Stürmer Nick Huard Sonntagabend angefressen: "Genau das wollten wir nicht." Durch die 3:6-Heimpleite (2:3, 1:1, 0:2) gegen Freiburg ist die Luft im Kampf um die Pre-Play-offs verdammt dünn geworden.

Nick Huard war angefressen. Hätte er seine Chance genutzt, wäre die Partie vielleicht ganz anders ausgegangen.
Nick Huard war angefressen. Hätte er seine Chance genutzt, wäre die Partie vielleicht ganz anders ausgegangen.  © Lutz Hentschel

Bayreuth ist durch den 6:2-Sieg in Crimmitschau an beiden sächsischen Teams vorbeigezogen und die Dresdner sind nur noch Zehnter.

Eine Szene in der 30. Minute sprach Bände. Löwen-Topscorer Jordan Knackstedt bediente Huard traumhaft, aber der schlug über den freiliegenden Puck.

"Das hat mich geärgert. Wenn ich den treffe, dann steht es 3:3 und die Partie geht vielleicht ganz anders aus", so Huard. Der zuvor noch zwei Pfostentreffer seiner Kollegen sah. Stattdessen markierte Jozef Balej (33.) das 2:4. Die Partie war gelaufen.

Die Freiburger agierten viel effektiver. Gleich die erste Chance saß - Jannik Herm (2.). Löwen-Neuzugang Aleksejs Sirokovs (7.) glich in Überzahl aus, aber Balej (11.) traf bei Dresdner Unterzahl. Wie Kapitän Thomas Pielmeier 23 Sekunden später das 2:2 erzielte, ließ hoffen: kämpferisch, giftig im Nachschuss.

Doch Ryon Moser (17.) machte bei erneuter Überzahl der Breisgauer das 2:3. "Wir sind die Schießbude der Liga. Meine Fresse", stöhnte ein Fan.

Jordan Heywood (36.) gelang zwar noch das 3:4, aber Brad McGowan (48.) und Balej (60.) machten den Deckel drauf.

Eislöwen-Kapitän Thomas Pielmeier (r.) setzte hier schön nach und erzielte das 2:2. Von diesen Szenen gab's aber zu wenige vorm Freiburger Tor.
Eislöwen-Kapitän Thomas Pielmeier (r.) setzte hier schön nach und erzielte das 2:2. Von diesen Szenen gab's aber zu wenige vorm Freiburger Tor.  © Lutz Hentschel

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