Niederlage in Bietigheim! Aber Eislöwen-Coach Steer hadert nur mit dem Glück

Nicht nur
Eislöwen-Stürmer Steven Rupprich (M.) hatte reichlich Chancen, den Puck
im Tor der Steelers unterzubringen.
Nicht nur Eislöwen-Stürmer Steven Rupprich (M.) hatte reichlich Chancen, den Puck im Tor der Steelers unterzubringen.

Bietigheim - "Irgendwann reißt jede Serie", meinte Eislöwen-Coach Franz Steer vorm Duell beim Spitzenreiter Bietigheim. Aber die Heimsieg-Serie der Steelers konnten die Dresdner nicht beenden. Nach der engen Partie stand es aus Eislöwen-Sicht 1:3 (0:1, 1:1, 0:1).

Die Hausherren hatten damit das zwölfte Spiel in Folge in der EgeTrans Arena gewonnen. Bis die Zuschauer allerdings ein packendes Duell sahen, dauerte es.

Erst kamen die Eislöwen wegen des Schnee-Chaos' auf der Autobahn zu spät, dann zerschossen sie beim Aufwärmen eine Plexiglas-Scheibe.

Die Partie begann deshalb eine Stunde später.

Und nach nur wenigen gespielten Sekunden hatte Dresdens Stürmer Nick Huard gleich eine Riesenchance. Sein Team agierte zwar stark, aber kassierte zu viele Strafen im ersten Drittel.

Eine Überzahl-Situation nutzte so Norman Hauner (16.) zur Steelers-Führung. Nachdem Frédérik Cabana (30.) auf 2:0 für die Gastgeber erhöhte, gaben die Eislöwen durch Steve Hanusch (31.) die prompte Antwort.

Es stand nur noch 1:2 aus Sicht von Steer. Kapitän René Kramer (46.) hatte den Ausgleich in Überzahl auf der Kelle. Thomas Pielmeier bediente ihn super, aber der Verteidiger schlug über die Scheibe, die ins Dresdner Drittel rutschte. Bitter!

Zudem wurde die starke Schluss-Offensive nicht belohnt. Als Löwen-Keeper Marco Eisenhut aus dem Tor war, netzte Alexander Preibisch (60.) ins leere Gehäuse ein.

Das Fazit von Steer: "Ich bin sehr, sehr zufrieden. Das Einzige, was nicht stimmt, ist das Ergebnis. Wir hatten vier Pfosten- und einen Lattentreffer."

Die Lausitzer Füchse nutzten nach ihrem guten Auftritt beim Derby in Dresden ihren Schwung gegen die Bayreuth Tigers. Mit 6:3 (1:0, 2:2, 3:1) schossen sie im Kellerduell die mit nur 13 Mann angereisten Gäste ab. Die Treffer für die Weißwasseraner erzielten Feodor Boiarchinov (8.), Roope Ranta (39.), Chris Owens (39.), Christian Neuert (46.), Jeff Hayes (48.) und Anders Eriksson (55.).

Erst kamen die Eislöwen wegen des Schnee-Chaos' auf der Autobahn zu spät, dann zerschossen sie beim Aufwärmen eine Plexiglas-Scheibe.
Erst kamen die Eislöwen wegen des Schnee-Chaos' auf der Autobahn zu spät, dann zerschossen sie beim Aufwärmen eine Plexiglas-Scheibe.  © Screenshot SpradeTV

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