Können die Eislöwen heute endlich Kassel knacken?

Eislöwen-Kapitän René Kramer (M.) fand im Heimspiel gegen Kassel, keinen Weg die Huskies auszutricksen. Klappt es dafür am Freitag in Hessen?
Eislöwen-Kapitän René Kramer (M.) fand im Heimspiel gegen Kassel, keinen Weg die Huskies auszutricksen. Klappt es dafür am Freitag in Hessen?  © Lutz Hentschel

Kassel - Die Hälfte der Saison ist rum und wie es der Zufall will, sind die Eislöwen wie beim Start wieder in Kassel gefragt. Nach dem Auswärtsspiel in Bietigheim wartet somit am Freitag die nächste harte Nuss. Knacken René Kramer & Co. sie diesmal?

In Bietigheim waren sie am Sonntag dicht dran. Mit den Huskies haben die Eislöwen zudem zwei Rechnungen offen. In Kassel kassierten sie eine 1:3-Pleite, viele Strafminuten und nutzten vorn ihre Chancen nicht. Daheim hagelte es gleich sieben Gegentore bei nur einem Dresdner Treffer. "Uns erwartet eine schwere Aufgabe", ahnt Coach Franz Steer.

„Kassel hat zehn Spiele hintereinander gewonnen, agiert sehr effizient."

Ein Schlüssel zum Erfolg bei den Hessen könnte, ja muss das Überzahlspiel der Dresdner sein. Da schwächelten sie zuletzt. "Stimmt, unser Powerplay kann besser werden, das Unterzahl läuft dafür ziemlich gut. Da sieht man den Charakter der Mannschaft. Das ist unser ganz großes Plus", so Kramer. Die Frage ist nur, wie kann das Powerplay besser werden? "Wichtig ist, dass Martin Davidek jetzt wieder zurückkehrt. Er ist ein super Überzahlspieler", so der Kapitän.

"Die Abstimmung muss etwas besser werden. Wenn wir ein zwei Tore geschossen haben, kommt das Selbstvertrauen auch zurück."

Wobei die Eislöwen keine Probleme mit dem Selbstvertrauen haben dürften. Sie sind immerhin zur Hälfte der Hauptrunde Tabellen-Vierter. "Wir stehen da, wo wir hingehören", glaubt Kramer. "Den Platz sollten wir jetzt versuchen zu behalten." Ein Sieg gegen Kassel wäre heute dafür ein weiterer Schritt, diese Position zu festigen.


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