Video: So brutal schaltete Kaufbeuren den Top-Scorer der Eislöwen aus

DER STOCKSTICH GEGEN BRENDAN COOK IM VIDEO

Hier sieht man, wie Denis Pfaffengut den Dresdner Top-Scorer per Stockstich ausschaltet.
Hier sieht man, wie Denis Pfaffengut den Dresdner Top-Scorer per Stockstich ausschaltet.

Dresden/Kaufbeuren - Sie leben noch, sie atmen noch und am Dienstag wird es nun richtig heiß: Nach einem 1:3-Rückstand in der Play-off-Viertelfinalserie gegen den ESV Kaufbeuren haben die Dresdner Eislöwen ausgeglichen und Entscheidungsspiel sieben am Dienstag (19.30) in Dresden erkämpft.

Möglich wurde das mit einem 5:2-Sieg am Freitag in der EnergieverbundArena und einem starken 4:3 in Kaufbeuren am Sonntag. Doch vor der Partie schauten einige verwundert auf die Aufstellung, denn mit Brendan Cook fehlte der "Goldhelm" und Top-Scorer der Eislöwen in Spiel sechs.

Unfassbar: Der Gegner hatte einen der wichtigsten Spieler der Löwen am Freitag fast unbemerkt aus dem Spiel "gestochen" und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die entscheidende Szene spielte sich vor dem Tor von Kaufbeurens Keeper Stefan Vajs ab.

Dort duellierten sich Brendan Cook und Denis Pfaffengut, wobei die Härte sofort vom Gegner der Eislöwen ausging. Erst bearbeitete Pfaffengut den Kanadier, dann sticht er aus dem nichts zu, Cook geht sofort zu Boden.

Löwen-Trainer Bill Stewart zeigte es sofort an: Das war ein Stockstich! Doch der Schiri wollte gar nicht erst diskutieren.
Löwen-Trainer Bill Stewart zeigte es sofort an: Das war ein Stockstich! Doch der Schiri wollte gar nicht erst diskutieren.

Im Video ist ab Minute 5:05 gut zu sehen, wie Pfaffengut richtig bösartig ausholt und mutwillig mit dem Knauf zuerst seinen Schläger in die Rippen von Cook rammt.

Unfassbar: Der Schiedsrichter entscheidet statt auf Stockstich nur auf Stockschlag und merkt dabei offenbar nicht, dass sich Dresdens Top-Scorer verletzt hat.

Denn selbst bei Stockschlag mit Verletzungsfolge müssen 5 Minuten Strafe plus Spieldauer oder eine Matchstrafe verhängt werden, bei Stockstich ist die Matchstrafe unumgänglich.

Doch Pfaffengut bekommt nur zwei Minuten aufgebrummt, ist danach wieder dabei, doch Cook soll sich dabei die Rippe gebrochen haben, konnte deshalb auch am Sonntag nicht auflaufen. Bestätigt sich dieser Verdacht, bedeutet das sogar das Saisonaus für den besten Mann der Löwen. Logisch, dass Trainer Bill Stewart schon am Freitag, nachdem das Foul passiert war, außer sich war.

Er schnappte sich an der Bande einen Schläger seines Spielers und zeigte es an: Das war ein Stockstich! Doch Schiedsrichter Markus Krawinkel hielt es nicht einmal für nötig, mit dem Coach überhaupt das Gespräch aufzunehmen, obwohl dieser es hinter der Bande vehement einforderte.

Zum Glück haben die Eislöwen die Antwort sowohl am Freitag als auch am Sonntag auf dem Eis. Allerdings ist der weitere verletzungsbedingte Ausfall eines Spielers bitter. Denn bereits seit Wochen fehlt Top-Mann Martin Davidek, zuletzt brach sich Sebastian Zauner die Hand - Saisonaus!

Sollte es sich bestätigen, dass Cook sich schwerer an den Rippen verletzt hat und auch am Dienstag nicht spielen kann, wäre das für die Eislöwen richtig bitter.

DIE HIGHLIGHTS VON SPIEL SECHS IN KAUFBEUREN


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