Hiobsbotschaft! Die Eislöwen brauchen dringend einen neuen Torhüter

Sebastian Stefaniszin während der Vorbereitung im Tor der Dresdner Eislöwen.
Sebastian Stefaniszin während der Vorbereitung im Tor der Dresdner Eislöwen.  © Lutz Hentschel

Dresden - "Jetzt schieße ich erst mal eine schöne Sau", mit diesen Worten verabschiedete sich Eislöwen-Coach Franz Steer gestern vom Pressegespräch vorm Duell am Freitag in Ravensburg.

Der leidenschaftliche Jäger braucht wohl etwas, um den Kopf frei zu bekommen. Auch wenn's sportlich beim Tabellen-Dritten zurzeit gut läuft, die Hiobsbotschaften reißen nicht ab. "Keeper Sebastian Stefaniszin fällt mehrere Wochen mit einer schweren Verletzung aus", so Steer. Wie es sich beim Mini-Comeback in Bad Nauheim angedeutet hat, dass Knie ist wieder Stefaniszins Problem.

Aktuell ist Stammkeeper Marco Eisenhut ein überragender Rückhalt und offensichtlich macht ihm der Dauereinsatz nichts aus. "Marco ist ein junger Kerl, das macht ihm nichts, aber es darf nichts passieren. Er braucht bloß eine Grippe zu bekommen und schon haben wir nur noch zwei Nachwuchs-Torhüter aus der DNL-Mannschaft", weiß der Coach. Deshalb sucht er händeringend Ersatz: "Deutsche, Kanadier oder einen Deutsch-Tschechen - es ist extrem schwierig. Vielleicht schmeißt ein Team noch einen raus. Im Notfall würde ich aber einen Keeper von einem DEL-Club bekommen."

Damit die Eislöwen genügend Stürmer haben, erhält Tadas Kumeliauskas einen Vertrag bis Saisonende. Zum Auftakt des Pressegesprächs meinte der Coach: "Tadas ist hier, weil er mich zum Essen einlädt - es gibt Steak. Nein, wir behalten ihn auch so. Es ist ein guter Junge, der ein Ziel hat."


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