6:0-Abriss! Eislöwen schießen angeschlagene Tigers ab

Tadas Kumeliauskas und Alexander Höller kreisen den Tiger aus Bayreuth, Marvin Neher ein.
Tadas Kumeliauskas und Alexander Höller kreisen den Tiger aus Bayreuth, Marvin Neher ein.  © Lutz Hentschel

Dresden - Es ist vollbracht! Am 1. Advent hat Eislöwen-Keeper Marco Eisenhut sein erstes Spiel ohne Gegentor absolviert. Denn die Dresdner besiegten vor knapp 1800 Zuschauern die Bayreuth Tigers mit 6:0 (3:0, 1:0, 2:0).

"Diesen Shutout hat Marco sich aber selbst durch gute Paraden erarbeitet", räumte Eislöwen-Stürmer Steven Rupprich ein. Dabei hat das Team seinem Keeper diese Ehre längst gegönnt und erarbeiten wollen. Aber durch leichte Scheibenverluste und anschließende Konter der Tigers kamen die das eine oder andere Mal gefährlich vor den Kasten von Eisenhut. Der hielt aber seine Null.

Fast hätte die Partie gegen die Bayern nicht gespielt werden können. Die Tigers plagen Personalsorgen. Sie reisten nur mit zwei Keepern und elf Feldspielern an. Drei Leute weniger und das Spiel wäre nicht angepfiffen wurden. Die Löwen hätten mit 5:0 gewonnen. "Die tun mir leid", gestand Eislöwen Martin Davidek, der mit Gehirnerschütterung immer noch selbst pausierte.

Zahnlos agierten die Tigers aber gerade in den Anfangsminuten nicht. Sie folgten dem Spruch von Stadion-Sprecher Marcus, der als Motivation für die Löwen gedacht war: „Kleiner Kader, großes Kämpferherz.“ Doch nachdem Matt Siddall (11.) den Torreigen für die Dresdner eröffnete, war die Gegenwehr erstmals gebrochen. Nick Huard (13.), Rupprich (19.), Siddall (26.), René Kramer (44.) und Tadas Kumeliauskas (50.) besorgten den Rest.


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