1:3 - Löwen zu dusselig! Dresdner kassieren in Kassel unnötige Strafen

Die Kassel Huskies um Stefan Della Rovere (l.) zwangen die Eislöwen mit
Thomas Pielmeier
Die Kassel Huskies um Stefan Della Rovere (l.) zwangen die Eislöwen mit Thomas Pielmeier  © GSD/Malte Diekmann

Kassel - Mit einer dusseligen 1:3-Niederlage (0:0, 1:1, 0:2) starten die Dresdner Eislöwen bei den Kassel Huskies in die Saison.

Coach Franz Steer hatte vor der Partie gehofft, dass sein Kasseler Kollege Rico Rossi im ersten Drittel „einen kleinen Anfall bekommt“.

Doch dies passierte nicht, obwohl die Dresdner im Fünf-gegen-Fünf cleverer durch ihr Forechecking agierten. Sie zwangen die Hessen zu Fehlpässen.

Dusselig war, dass das Steer-Team zehn Minuten im ersten Abschnitt in Unterzahl spielte.

Einem stark aufgelegten Marco Eisenhut im Tor und einer Portion Glück war‘s zu verdanken, dass Kassel diesen Vorteil nicht nutzte. Die größte Chance - eine freie Scheibe vorm leeren Tor - ließ Stefan Della Rovere (6.) liegen.

Für Dresden scheiterten Martin Davidek (8.), Nick Huard (10.) und Alexander Höller (19.) am Kasseler Keeper Markus Keller. Davidek fehlte nach dem Drittel wegen einer Fußverletzung ganz. Bitter!

Als urplötzlich Patrick Klöpper (24.) auf der rechten Seite Fahrt aufnahm und aus spitzem Winkel abzog, führten die Hausherren.

Matt Siddall (28.) hatte den Ausgleich auf der Kelle, patzte. Doch Marius Garten Sekunden später nicht - 1:1. Danach wieder zwei dumme Strafen gegen die Dresdner, nur Sekunden, nachdem sie in Überzahl geraten waren. Und Braden Pimm (42.) nutzte den Platz, als Löwen-Kapitän René Kramer in der Box hockte - 1:2. Der Kasseler sorgte schließlich auch fürs 1:3 (57.).


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