Davideks erfolgreiches Comeback beim Eislöwen-Auftakt

Teambuilding an den Altenberger Galgenteichen. Erik Langer und Martin Davidek nehmen die Scheiben ins Visier.
Teambuilding an den Altenberger Galgenteichen. Erik Langer und Martin Davidek nehmen die Scheiben ins Visier.  © Egberth Kamprath

Dresden - Der Trainingsauftakt der Dresdner Eislöwen am Montag hätte für Martin Davidek auf keinen besseren Tag fallen können. Es war wohl sein schönstes Geschenk zum 31. Geburtstag!

Der Tscheche ist so froh, dass er wieder zur Kelle greifen und auf Torejagd gehen kann. Denn im Dezember 2016 hatte sich Davidek einen Carbon-Schiefer von der Kelle in den kleinen Finger der rechten Hand eingezogen.

Nichts Großes normalerweise, doch ihn hätte es fast die Karriere gekostet.

"Das war die schwierigste Zeit in meinem Leben", verrät der Stürmer jetzt.

Grund: Der Schiefer sorgte für eine Entzündung. Anfangs versuchte Martin, mit Schmerzmitteln zu spielen, doch im Februar/März ging auch das nicht mehr - die Fingerkuppe wurde amputiert.

Franz Steer (58) inmitten seiner aufmerksamen Eislöwen-Schützlinge.
Franz Steer (58) inmitten seiner aufmerksamen Eislöwen-Schützlinge.  © Lutz Hentschel

Fragen danach: Kann der Stürmer wieder richtig die Kelle greifen? Hat er Gefühl beim Spielen?

"Ich habe keine Probleme", freut sich Davidek nun, will das Thema abhaken und nach vorn schauen: "Ich habe Spaß, das ist gut für den Kopf."

Dies zeigte der Jubilar beim Trainingsauftakt. Zusammen mit Juuso Rajala und Alexander Höller könnte er endlich die Knipser-Reihe bilden, auf die die Fans bereits vergangene Saison gehofft hatten. Doch dann passierte das beschriebene Malheur.

Ein kleines Problem hat Davidek allerdings: "Wenn‘s um Eishockey geht, verstehe ich unseren neuen Trainer Franz Steer, aber wenn er einen Spaß macht - kein Wort.

Selbst Steven Rupprich tut sich da schwer." Hintergrund: Steer beherrscht ein Bayrisch, das selbst Geübten ein fürs andere Mal Rätsel aufgibt.

Insgesamt ist Kennenlernen Thema Nr. 1 beim DEL2-Club. Denn nicht nur auf der Trainerposition gab‘s einen Wechsel, auch zehn der zwanzig Spieler sind neu. Bevor es auf dem Eis zur Sache ging und die Arbeit am Defensiv-Verhalten begann, hatte sich Steer (58) mit seinen Cracks nach Geising zu den Hüttenteichen zurückgezogen: "Sechs-Bett-Zimmer, ganz einfach, aber herrlich. Ich wollte sehen, wie die Jungs miteinander klarkommen."

Beim Schubkarren-Rennen, Tischtennis, Schießen mit dem Lasergewehr und/oder beim Volleyball konnten sich die Cracks beschnuppern.


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