Derbe Pleite in Kassel: Schwarze Sonderzug-Serie der Eislöwen bleibt bestehen

Kassel - Es ist einfach bitter, die schwarze Serie des Eislöwen-Sonderzugs hält. Im so wichtigen Duell mit den Kassel Huskies gingen die Dresdner 2:6 (1:1, 0:3, 1:2) unter. Damit ist das Heimrecht in den Pre-Play-off erstmal wieder futsch ...

Nick Huard (l.) wurde von Stefan Della Rovere (r.) hier perfekt bedient, aber der Dresdner Stürmer brachte den Puck nicht unter.
Nick Huard (l.) wurde von Stefan Della Rovere (r.) hier perfekt bedient, aber der Dresdner Stürmer brachte den Puck nicht unter.  © GSD/Andreas Fischer

An den Fans lag's nicht, sie sorgten für richtig Stimmung und Heim-Atmosphäre. 300 hatten sich alleine mit dem Sonderzug auf den Weg, 100 mit dem Auto.

In der Kasseler Eisarena sahen diese auch einen richtig guten Start ihrer Eislöwen. Stefan Della Rovere (6.) bedient aus dem eigenen Drittel Nick Huard perfekt. Doch der scheiterte in der Eins-gegen-eins-Situation am Keeper der Huskies, Gerald Kuhn. Den nächsten Konter startete Martin Davidek (13.), diesmal war Harrison Reed zu harmlos im Abschluss.

Das dies bestraf wird, war logisch. In der ersten Überzahl der Hausherren hämmerte Sam Povorozniouk (14.) den Puck erst zweimal an den Pfosten.

Der Schuss von Derek Dinger (15.) wurde schließlich unhaltbar ins Löwentor abgelenkt. Zum Glück gab Steve Hanusch nur 44 Sekunden später die Antwort - 1:1.

Da war die Stimmung prächtig, als die gut 300 Eislöwen-Fans am Freitagmittag mit vom Dresdner Hauptbahnhof per Sonderzug nach Kassel starteten.
Da war die Stimmung prächtig, als die gut 300 Eislöwen-Fans am Freitagmittag mit vom Dresdner Hauptbahnhof per Sonderzug nach Kassel starteten.  © Lutz Hentschel

Der Mittelabschnitt gehörte aber Kassel. Andre Reiß (21.) markierte den zweiten Überzahltreffer. Mike Little (34.) schnappte sich einen Abpraller und Richi Mueller (38.) stellte auf 1:4 aus Dresdner Sicht. Als Mueller (49.) und Dinger (58.) erneut in Überzahl zuschlugen, war die Partie längst gelaufen.

René Kramer (59.) gelang nur Ergebniskosmetik.

Eislöwen-Stürmer Timo Walther brachte es im Nachgang auf den Punkt: "Wir haben nach einem guten Start aufgehört einfach zu spielen. Nicht genug Druck gemacht und nicht genug Willen gehabt, das Tor zu schießen. Kassieren dafür zu leicht die Gegentore."

Die Lausitzer Füchse verloren in Bietigheim 1:5 (0:2, 0:3, 1:0). Den Weißwasseraner Ehrentreffer erzielte Luis Rentsch (48.).

Sahen die Dresdner Anhänger noch sehr gute Chancen im ersten Drittel, gab ihr Team im zweiten das Spiel aus der Hand.
Sahen die Dresdner Anhänger noch sehr gute Chancen im ersten Drittel, gab ihr Team im zweiten das Spiel aus der Hand.  © GSD/Andreas Fischer
Die Anzeigetafel zeigt's. Knapp 30 Minuten verspätet ging's nach Hessen.
Die Anzeigetafel zeigt's. Knapp 30 Minuten verspätet ging's nach Hessen.  © Lutz Hentschel

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