Chancenverwertung macht den Unterschied! Eislöwen verlieren gegen Füchse

Eislöwe Steven Rupprich (links) und Weißwasser-Puckjäger Artur Tegkaev im Duell.
Eislöwe Steven Rupprich (links) und Weißwasser-Puckjäger Artur Tegkaev im Duell.  © Thomas Heide

Weißwasser - "Irgendwann gehen die Dinger rein", davon war Robert Hoffmann, der Coach der Lausitzer Füchse, überzeugt. Am Freitag war es soweit. Nach einer 3:4-Niederlage (0:1, 2:1, 1:2) mussten die Eislöwen die Heimreise nach Dresden antreten.

Die Fans der Weißwasseraner feierten mit ihrem Team stattdessen den ersten Derbysieg der Saison und seit Mitte Dezember den ersten Heimdreier.

Der war keineswegs unverdient. Der Unterschied war die Chancenverwertung. Die Hausherren hatten da das größere Scheibenglück.

Zumal sie früh in Front gingen. Bereits nach 72 Sekunden musste Eislöwe Matt Siddall in die Kühlbox. Anders Eriksson brauchte in der Überzahl 24 Sekunden, um aus Sicht der Eislöwen das 0:1 zu erzielen.

Die Füchse-Fans skandierten: "Macht sie alle, schießt sie aus der Halle."

Enttäuschte Gesichter bei den im Derby unterlegenen Dresdner Eislöwen.
Enttäuschte Gesichter bei den im Derby unterlegenen Dresdner Eislöwen.  © Thomas Heide

Eingeschüchtert hat dies die Dresdner nicht. Martin Davidek (8.) und Tadas Kumeliauskas (11.) scheiterten aber an Füchse-Keeper Max Franzreb. Das war das Problem.

Doch gleich nach der ersten Pause traf Davidek (21.) per Sonntagsschuss zum Ausgleich. Als Artur Tegkaev (23.) ein Abstimmungsproblem der Eislöwen nutzte, stand es 1:2. Danach ließen die Dresdner wie die Weißwasseraner zahlreiche Chancen liegen. Die Keeper parierten top. Nur Davidek (40.) konnte schließlich zum 2:2 einstochern.

André Mücke (44.) und Chris Owens (49.) besorgten jedoch den 2:4-Rückstand. Drei Minuten vor Schluss hätte Steven Rupprich per Penalty verkürzen können, scheiterte aber.

Erst 33 Sekunden vorm Ende sorgte Thomas Pielmeier fürs 3:4, das kam zu spät und die Hausherren feierten ihren hochverdienten Dreier.


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