Krebs besiegt! Ex-Eislöwe Arturs Kruminsch brennt auf das Comeback

Krefeld - Vier Spielzeiten trug er das Trikot der Dresdner Eislöwen, war sogar Kapitän. 2017 wechselte der heute 30-Jährige nach Ravensburg, um ein Jahr später die ersehnte Chance in der DEL bei den Krefeld Pinguins zu bekommen. Doch genau da schlug bei Arturs Kruminsch das Schicksal brutal zu. Ein Jahr kämpft sich der Stürmer zurück!

Arturs Kruminsch ist kein Mann der großen Worte. Nur wenn er ein Tor schoss, dann brüllte er seine Freude raus. Nach dem er den Krebs besiegt hat, kann jetzt das Comeback kommen.
Arturs Kruminsch ist kein Mann der großen Worte. Nur wenn er ein Tor schoss, dann brüllte er seine Freude raus. Nach dem er den Krebs besiegt hat, kann jetzt das Comeback kommen.  © imago images/ Thomas Eisenhuth

Zwölf Monate ist es her, da bekam der Dortmunder die Diagnose: Lymphdrüsenkrebs.

"Ich bin froh, erst einmal alles überstanden zu haben und mit Abschluss der Chemotherapie kurz vor Weihnachten die bestmögliche Diagnose erhalten zu haben", erklärte der Stürmer jetzt auf der Seite der Pinguins.

"Die Nachuntersuchungen sind gut verlaufen. Wieder trainieren zu können und mich auf die Saison vorzubereiten, ist im Moment mehr Spaß als Quälerei."

Im Frühjahr war sogar im Gespräch, dass Arturs als "Fan-Spieler" ein Comeback im Eislöwen-Dress feiert.

Doch Krefeld gibt ihm vorerst eine Chance.

"Wir rechnen damit, dass die ärztlichen Untersuchungen und die Fitnesstests Ende Juli positiv sein werden und Arturs im August mit der Mannschaft auf dem Eis wieder voll trainieren kann", so Sportdirektor Matthias Roos. Der Kontakt zwischen Dresden und Krefeld ist bekanntlich sehr gut, ein Leihgeschäft für mehr Spielpraxis ist deshalb nicht ausgeschlossen.

Die Eislöwen sind auf der Suche nach einem neuen Torwarttrainer fündig geworden. Anton Lukin macht's. Der 33-jährige Russe betreut bereits den tschechische Extraliga-Club Chomutov und die deutsche "U18".

Mehr zum Thema Dresdner Eislöwen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0