Play-offs, die Eislöwen kommen! 4:2-Sieg bei den Teufeln

Eislöwen-Verteidiger Pat Baum diskutierte so lange, bis er vom Eis geschickt wurde.
Eislöwen-Verteidiger Pat Baum diskutierte so lange, bis er vom Eis geschickt wurde.

Von Enrico Lucke

Bad Nauheim - Play-offs, die Eislöwen kommen! Am Dienstag gab’s wieder drei Punkte im Kampf um den 6. Platz. Bei den Roten Teufeln aus Bad Nauheim gewannen sie 4:2 (0:0, 3:1, 1:1).

Allerdings machten sich die Dresdner im ersten Drittel das Leben selbst schwer. Harrison Reed verlor gleich in der ersten Überzahl an Nick Dineen unnötig die Scheibe. Den Konter konnte der Goldhelm der Nauheimer nicht nutzen.

Danach hatte Teemu Rinkinen einen Riesenchance, doch der Finne scheiterte an seinem Landsmann Mikko Rämö im Teufel-Tor.

Als Schiri Alexander Singer (10.) sehr kleinlich Pat Baum eine Zweiminuten-Strafzeit gab, hatte sich der Löwen-Verteidiger nicht im Griff. Er diskutierte so lange, bis ihn Singer mit Spieldauer-Strafe zum Duschen schickte.

Harrison Reed (links) zieht ab. Dieses Mal schoss der Goldhelm allerdings kein Tor für sein Team.
Harrison Reed (links) zieht ab. Dieses Mal schoss der Goldhelm allerdings kein Tor für sein Team.

Damit schwächte Baum sein Team. Genauso wie Reed durch das Nachschlagen an der Bande gegen einen Nauheimer. Zum Glück gab’s nur zwei Minuten. Die Eislöwen wollte den Sieg, aber anfangs eben mit Brechstange.

Dass sie es anders können, demonstrierte das Team von Bill Stewart im Mitteldrittel. Vladislav Filin hatte gleich nach elf Sekunden das Auge für Max Campbell (21.) und der machte das 1:0. Sebastian Zauner servierte anschließend die Scheibe perfekt auf David Rodman (26.) - 2:0. Sekunden später jubelte Campbell - 3:0.

Die Löwen dominierten jetzt die Partie. Kurz vorm Ende des Drittels markierte Jonas Gerstung (39.) aber das 3:1 und wenig später verpasste Arturs Kruminsch den Deckel drauf zu machen.

So wurde es 4:12 Minuten vor Schluss spannend, als Harry Lange mit einem Drehschuss verkürzte. Brett Jäger zeigte aber super Paraden. 18 Sekunden vor Schluss machte Jeff Szwez mit dem Treffer ins leere Tor den 4:2-Sieg perfekt.

Fotos: Jan Hübner


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