Dritte Pleite für Eislöwen. Ist die Saison am Sonntag schon zu Ende?

Der Torschütze des 1:0: Vladislav Filin von den Dresdner Eislöwen.
Der Torschütze des 1:0: Vladislav Filin von den Dresdner Eislöwen.

Von Enrico Lucke

Bietigheim - Gekämpft wie Löwen, aber wieder standen die Eislöwen in der Halbfinale-Serie gegen die Bietigheim Steelers mit leeren Händen da. Nach der Verlängerung hieß es 2:3 (1:0, 0:2, 1:0, 0:1).

Die Dresdner begannen engagiert, aber es fehlte die letzte Power oder die listige Idee vorm Tor. Die Energie von Teemu Rinkinen (Infekt) vermisste man. Doch in der 17. Minute ließ Vladislav Filin die mitgereisten gut 120 Löwen-Fans jubeln.

Nach einem schönen Querpass von René Kramer netzte er den Puck ansatzlos ins Dreiangel ein. Gepaart mit den starken Reflexen von Keeper Brett Jaeger gingen die Dresdner hochverdient mit der Führung in die erste Pause.

Hart umkämpft und doch verloren. Die Dresdner Eislöwen mussten sich den Bietigheim Steelers geschlagen geben.
Hart umkämpft und doch verloren. Die Dresdner Eislöwen mussten sich den Bietigheim Steelers geschlagen geben.

Mit viel Schwung kamen sie zwar zurück, aber da sie ihre Überzahlsituationen nicht nutzen, machte Marcus Sommerfeld (30.) nach einem Abwehrfehler eiskalt den Ausgleich.

Als Shawn Weller überragend für Justin Kelly (34.) zurücklegte, hieß es 1:2. Jaeger war’s zu verdanken, dass die Löwen nicht höher zurücklagen.

Keine 27 Sekunden waren im Schlussabschnitt gespielt, da hämmert Marius Garten das 2:2 herbei. Die Dresdner jetzt klar besser, es sollte nur kein Tor fallen. Verlängerung!

Und da stand Sommerfeld (67.) plötzlich völlig frei vor Jaeger - 2:3. Damit steht’s in der Serie 0:3. Den Steelers fehlt ein Sieg für den Finaleinzug.

Fotos: Pressefot Baumann/Hansjürgen Britsch (2)


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