Eislöwen erwarten bissige Steelers: Nur ein Heimsieg zählt!

Dresden - Die Dresdner Eislöwen sind in der Pflicht. Gegen Bietigheim zählt nur ein Heimsieg und dafür fordert Coach Rico Rossi Disziplin.

Dale Mitchell (3.v.l.) hatte gegen Kassel mit guten Torchancen geglänzt. Daran sollte der Eislöwen-Stürmer anknüpfen und diesmal die Scheibe einnetzen. Die Strafbank muss er meiden.
Dale Mitchell (3.v.l.) hatte gegen Kassel mit guten Torchancen geglänzt. Daran sollte der Eislöwen-Stürmer anknüpfen und diesmal die Scheibe einnetzen. Die Strafbank muss er meiden.  © Lutz Hentschel

Einfach wird diese Aufgabe durch die Entlassung von Steelers-Coach und Dresdner Publikumsliebling Hugo Boisvert nicht.

Rossi: "Jeder weiß, dass nach einer Trainerentlassung es immer eine Reaktion der Mannschaft gibt." Das heißt, der 54-Jährige erwartet bissige Bietigheimer.

Es gilt, sich von denen nicht zu Strafen verleiten zu lassen. Zumal das Unterzahlspiel der Eislöwen derzeit nicht das beste ist.

"Der beste Weg dies zu verbessern, ist von der Kühlbox fernzubleiben", so Rossi. "Strafen kassierst du, wenn du übermotiviert bist oder die falsche Position hast. Gerade 10-Minuten-Strafen sind nicht akzeptabel."

Ausgerechnet da ist Dresden in der DEL2 trauriger Spitzenreiter und bei der Anzahl der Gesamtstrafen auf Rang drei.

Die meisten gingen an Dale Mitchell - der Top-Scorer des Teams. Rossi macht aber klar: "Ich liebe Dales Emotionen, er muss sie kontrollieren, wenn er sie verliert, haben wir Dale verloren."

Eine Situation wie am Sonntag in Heilbronn will der Coach nicht erleben. Da kassierten die Falken im Duell mit Bad Tölz sagenhafte 104 Strafminuten und selbst Coach Alexander Mellitzer droht ein saftiges Nachspiel.

Auf der Pressekonferenz nach der Partie gestand er, einen Spieler verbotenerweise von der Bank aufs Eis geschickt zu haben, um Trashtalk zu führen. Michael Knaub beließ es nicht dabei, sondern vermöbelte aus dem Nichts vor den Schiris Shawn Weller.

Rico Rossi fordert von seiner Mannschaft Disziplin. (Archivbild)
Rico Rossi fordert von seiner Mannschaft Disziplin. (Archivbild)  © Lutz Hentschel

Mehr zum Thema Dresdner Eislöwen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0