Eislöwen gewinnen irres Spiel gegen Steelers

Dresden - Was für eine Achterbahnfahrt der Gefühle! Die Dresdner Eislöwen sorgten erst für Pfiffe, dann für jede Menge Applaus von den 2017 Zuschauern beim 7:5-Sieg (1:1, 0:3, 6:1) über die Bietigheim Steelers.

Die Eislöwen schossen im Schlussdrittel die Steelers ab und feierten den Sieg.
Die Eislöwen schossen im Schlussdrittel die Steelers ab und feierten den Sieg.  © Norbert Neumann

Das erste Drittel gehörte zu den besten, die die Dresdner in dieser Saison gezeigt haben.

In Überzahl landete die Scheibe im Gästetor, nachdem sie beim Schuss von René Kramer (4.) abgefälscht wurde. Benjamin Hüfner (17.) sorgte bei Bietigheimer Überzahl aber für den Ausgleich.

Im Mittelabschnitt agierten die Dresdner unterirdisch. Plötzlich war das wenige Selbstvertrauen weg, das Überzahlspiel katastrophal.

Sechs Minuten hatten sie einen Mann mehr, doch die Scheibe wurde nur hin und her geschoben - Pfiffe. Die Gäste schlugen eiskalt zu: Alexander Preibisch (29.), Norman Hauner (32.) und Brett Breitkreuz (33.).

Im Schussdrittel ein komplett anderes Bild. In der 48. Minute verkürzten die Hausherren auf 3:4. Erst durch Nick Huard und Sekunden später jubelte Kramer.

Letzterer hatte den Steelers-Keeper Stephon Williams hinterrücks angeschossen. Jeweils gab's den Videobeweis und jeweils ging's positiv aus. Und Huard (51.) gelang der Ausgleich. Völlig irre das Spiel!

Statt Pfiffen jetzt Applaus. Das Selbstvertrauen war da und Steve Hanusch (53.) stellte auf 5:4. Die Halle stand Kopf. Frederik Cabana (55.) machte es spannend, aber Timo Walther (59.) und Sebastian Zauner (60.) sorgten für den Löwen-Sieg.

Die Lausitzer Füchse verloren ihr Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars mit 1:3 (0:2, 1:1, 0:0). Sören Sturm (7.) und Shawn O'Donnell (16.) hatten die Gäste in Front gebracht. Robert Farmer (25.) verkürzte, aber Jakub Svoboda (32.) stellte den alten Abstand wieder her.

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