Schuss-Statistik gewonnen, die Partie verloren!

Kein Vorbeikommen: Eislöwe David Rodman scheitert vor'm Tor der Pinguins Bremerhaven.
Kein Vorbeikommen: Eislöwe David Rodman scheitert vor'm Tor der Pinguins Bremerhaven.

Von Enrico Lucke

Dresden - "Die Schuss-Statistik ist für Verlierer", weiß Löwen-Coach Thomas Popiesch. Sein Team gewann mit über 40 Schüssen aufs Bremerhavener Tor die Wertung, aber verlor gegen den Spitzenreiter 3:4 (0:2, 0:1, 3:1).

Pinguin-Keeper Gerald Kuhn hielt einfach überragend. "Entweder so, oder wir haben unsere Chancen nicht clever genug genutzt", merkte Eislöwen-Stürmer Feodor Boiarchinov an. Es dauerte bis zur 52. Minute, ehe er gegen Kuhn zum ersten Mal für die Eislöwen einnetzte.

Zu dem Zeitpunkt lagen die Dresdner im heimischen Löwenkäfig vor 2000 Anhängern durch die Treffer von Tim Miller (19.), Jordan Owens (19.) und Björn Bombis (23.) 0:3 hinten.

Björn Bombis jubelt über seinen treffer für Bremerhaven. Die Eislöwen ziehen lange Gesichter.
Björn Bombis jubelt über seinen treffer für Bremerhaven. Die Eislöwen ziehen lange Gesichter.

„Die Gäste haben ihre Chancen eiskalt genutzt", so Feo.

Stimmt! Dabei begann das Popiesch-Team druckvoll. Aber nachdem Mark Cullen (8.) eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Behinderung bekam und obendrein zehn Minuten, weil er den Schiri beschimpft haben soll, gab’s einen Bruch im Dresdner Spiel.

"Da sind wir zu alten Verhaltensmustern zurückgekehrt", ärgerte sich der Coach.

Dank einer Energieleistung der Hausherren wurde es am Ende spannend. Owens (52.) schoss zwar das 1:4, aber Petr Macholda (54.) und Steven Rupprich (60.) ließen die Fans auf wenigstens einen Punkt hoffen. Leider vergeblich.

Fotos: Lutz Hentschel (2)


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