Höller aussortiert! Kein Alibi mehr für die Eislöwen

Dresden - Als Vize-Kapitän abgesetzt, auf die Tribüne verbannt und jetzt freigestellt: Das Kapitel Dresdner Eislöwen ist für den einstigen Top-Scorer Alexander Höller unrühmlich zu Ende gegangen. Bereits am Mittwoch auf dem Weg zum schweren Spiel in Frankfurt sitzt der Stürmer nicht mehr mit im Bus.

Eislöwen-Coach Bradley Gratton kennt kein Pardon.
Eislöwen-Coach Bradley Gratton kennt kein Pardon.  © Eric Münch

Nachdem die Eislöwen mit der 2:6-Pleite aus Weißwasser zurückgekehrt waren, beorderte Coach Bradley Gratton die Mannschaft in die Kabine und teilte den Spielern die Höller-Entscheidung mit.

"Ich bin ein Mann der offenen und ehrlichen Worte. Alex hat seine sportlichen Fähigkeiten in den letzten Wochen nicht in der Form auf das Eis bringen können, wie wir es uns von ihm erhofft haben", so der 48-Jährige diplomatisch.

"Wir sind der Überzeugung, dass für ihn ein Neustart an anderer Stelle besser ist, um wieder zu seinen Stärken zu finden."

Der Schritt war abzusehen. Auf dem Eis gab sich Höller zwar nie auf, es gelang ihm aber auch zu wenig. Seine Laune war nicht die beste. Womit oder mit wem der 34-Jährige nicht mehr zurecht kam, ist offen.

Fakt ist aber auch: Als alleiniger Sündenbock und Alibi für die anderen darf er nicht herhalten. Die müssen jetzt endlich aufwachen und konstant Leistung zeigen. Der Neustart 2019 scheint dafür perfekt.

Alexander Höller (2.v.r.) versucht hier, vorm Bietigheimer Tor für Gefahr zu sorgen. Aber in der vierten Reihe fehlten ihm zuletzt auch die Mitspieler an der Seite.
Alexander Höller (2.v.r.) versucht hier, vorm Bietigheimer Tor für Gefahr zu sorgen. Aber in der vierten Reihe fehlten ihm zuletzt auch die Mitspieler an der Seite.  © Lutz Hentschel

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