Eislöwen zwingen Spitzenreiter Bietigheim in die Knie!

Tadas Kumeliauskas (l.) kämpft mit Tyler McNeely um die Scheibe. Als der Dresdner später beim Stand von 4:2 für die Eislöwen seinen Gegenspieler checkte und in die Kühlbox musste, wurde es noch einmal eng für die Gäste.
Tadas Kumeliauskas (l.) kämpft mit Tyler McNeely um die Scheibe. Als der Dresdner später beim Stand von 4:2 für die Eislöwen seinen Gegenspieler checkte und in die Kühlbox musste, wurde es noch einmal eng für die Gäste.  © Imago

Bietigheim - Puh! 4:1 führten die Dresdner Eislöwen bis zur 43. Minute beim DEL2-Spitzenreiter in Bietigheim. Danach wurde es eine Zitterpartie mit vielen Strafen, aber am Ende siegte das Team von Franz Steer bei den Steelers mit 5:4 (2:0, 2:1, 1:3).

Nick Huard war diesmal nicht mit an Board, dafür Matt Siddall. Keeper Marco Eisenhut kehrte zwischen den Pfosten zurück und musste gleich hellwach sein. Ein Abspielfehler seiner Vorderleute brachte Frédérik Cabana nach 33 Sekunden eine Riesenchance.

Die Gastgeber agierten giftig, aber die Tore schossen die Eislöwen. Siddall (5.) schob die Scheibe nach einem Konter zum 1:0 ein. René Kramer (7.) baute die Führung in Überzahl aus. "Gute Chanceneffizienz", lobte Coach Steer.

Marcus Sommerfeld (24.) verkürzte zwar, aber Alexander Höller (30.) und Martin Davidek (32.) trafen - 4:1. Dazu hielt Eisenhut überragend.

Als Matt McKnight (43.) das 4:2 gelang, kippte die Partie noch nicht, erst nachdem 14 Minuten vor Schluss Tadas Kumeliauskas wegen eines Checks an Tyler McNeely vom Eis musste. Thomas Schmid (Stockschlag) durfte noch zwei Minuten hinterher und Cabana (49.) nutzte den Vorteil - 4:3. Als Steven Rupprich in die Box musste, traf McKnight (50.).

Ausgleich! Aber bei Eislöwen-Überzahl passte Kapitän Kramer auf Davidek (56.) und der netzte zum Sieg ein. Steer: "Ich bin happy über die drei Punkte, nachdem wir es am Freitag vergeigt haben."


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