Dumme Strafen, schwache Überzahl: Eislöwen müssen einen Zahn zulegen

Dresden - Träge und einfallslos", beschrieb Eislöwen-Trainer Bradley Gratton das Spiel seines Teams in Kassel. Durch die 2:6-Pleite und den Fakt, dass Bayreuth 5:2 gegen Spitzenreiter Frankfurt gewonnen hat, ist weiter richtig Feuer im Kampf um die Pre-Play-offs drin.

Eislöwen-Kapitän Thomas Pielmeier (r.) weiß, was die Stunde geschlagen hat und fordert in den letzten drei Hauptrunden-Spielen drei Siege
Eislöwen-Kapitän Thomas Pielmeier (r.) weiß, was die Stunde geschlagen hat und fordert in den letzten drei Hauptrunden-Spielen drei Siege  © Lutz Hentschel

"Wir müssen einen Zahn zulegen gegen Freiburg", so Dresdens Thomas Pielmeier vorm heutigen Heimspiel.

Der Kapitän hatte zuletzt immer wieder angemahnt, dass seine Teamkollegen vorn der Strafbank wegbleiben müssen.

Doch gegen die Huskies gab's wieder diese "dummen Strafen" wegen Haltens, Hakens und Stockschlags.

Die sind oft ein Beleg dafür, dass die Eislöwen ihre Position nicht hatten und zu spät im Zweikampf waren.

Gepaart mit dem zuletzt sehr dünnen Unterzahlspiel, kassieren Pielmeier & Co. in der Konsequenz die Gegentore - vier waren es in Kassel. "Wir waren nicht das Team, was wir sein sollten", haderte der Kapitän.

Es ist das Problem der Saison. Kaum haben die Dresdner zwei Siege eingefahren, gibt's das nächste schwache Spiel. Da kann, wie bei den Huskies, der Start gelingen.

Aber wenn die Waage minimal zu Gunsten des Gegners kippt, geraten die Eislöwen aus dem Tritt. Das ist eine Frage der Moral, des Willens! Coach Gratton mahnt an: "Das darf uns in dieser wichtigen Phase der Saison nicht passieren." Noch hat sein Team es selbst in der Hand - drei Siege müssen jetzt aber her.

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