Eislöwe Rupprich warnt: "Schön wird das Derby mit Sicherheit nicht"

Dresden - Glaubt man der Statistik, dann hatten die Bayreuth Tigers 53 Schüsse auf Dresdner Tor. Dass die Eislöwen trotzdem mit 5:4 als Sieger vom Eis gingen, verdanken sie ihrem Keeper Marco Eisenhut. Doch der kochte gerade nach dem letzten Treffer des Abends ...

Tigers-Stürmer Michal Bartosch (l.) netzte gegen Eislöwen-Keeper Marco Eisenhut zweimal ein, weil der Franke mutterseelenallein gelassen wurde. Das darf heute nicht passieren
Tigers-Stürmer Michal Bartosch (l.) netzte gegen Eislöwen-Keeper Marco Eisenhut zweimal ein, weil der Franke mutterseelenallein gelassen wurde. Das darf heute nicht passieren  © Lutz Hentschel

Nicklas Mannes (47.) hatte mit seinem Tor die Tigers vom Sieg träumen lassen. Wie das 5:4 zustande kam, ärgerte Eisenhut.

"Wir haben einen Konter, der Schiri stand wieder mal im Weg. Die Scheibe blieb hängen und Bayreuth kann selbst kontern", beschreibt der 24-Jährige die Szene, welchen ihn in Rage brachte.

Mit Blick auf das heutige so wichtige Derby in Crimmitschau müsste den Goalie aber etwas anderes viel mehr in Wallung bringen: die Einstellung seiner Vorderleute.

Kaum führten die Eislöwen 2:0, hatten dazu noch zwei Riesenchancen, wurden sie schlampig.

"Sobald wir ein Mittel gegen den Gegner gefunden haben, spielen wir den Pass mehr, den wir nicht brauchen. Gehen mehr Risiko, was wir nicht brauchen - und dann geht's in die Hose", räumte Steven Rupprich ein. Mit anderen Worten: Statt einfach zu spielen, wollen gleich wieder alle zaubern.

Gegen die Eispiraten, die 8:4 in Kassel gewannen, kann das teurer werden.

Die Eislöwen brauchen den Sieg, um den Abstand auf Crimmitschau auf vier Punkte zu schrauben und nicht in die Abstiegsrunde zu rutschen. Rupprich: "Wir müssen hinten kompakter stehen, dürfen nicht so viele Schüsse zulassen. Schön wird das Derby mit Sicherheit nicht."

Steven Rupprich.
Steven Rupprich.  © Lutz Hentschel

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