Gibt's zu Sikoras Ehren den 1. Sieg bei den Eislöwen?

Petr Sikora hat sich in sieben Jahren in die Herzender Eislöwen-Fansgespielt. Als Lohn wird sein Trikot unters Hallendach gezogen.
Petr Sikora hat sich in sieben Jahren in die Herzender Eislöwen-Fansgespielt. Als Lohn wird sein Trikot unters Hallendach gezogen.  © Lutz Hentschel

Dresden - Mund abwischen und aus den Fehlern lernen. So muss am Sonntag das Motto der Dresdner Eislöwen lauten, wenn’s erstmals daheim um Punkte geht.

Nach der unnötigen 1:3-Pleite in Kassel, geht’s im Löwenkäfig ab 17 Uhr gegen Kaufbeuren. Doch bevor das Team von Franz Steer gegen die Mannschaft spielt, die Dresden im März aus dem Play-off-Viertelfinale schoss, wird ein Eislöwen-Idol geehrt: Petr Sikora.

Der erfolgreichste Stürmer des Clubs (135 Tore und 266 Vorlagen in sieben Spielzeiten) hat es verdient, dass sein Trikot mit der Rückennummer 22 unters Hallendach kommt.

Sonntag gegen 16.50 Uhr ist es so weit. In der zweiten Pause ist Gelegenheit, mit „Siki“ zu quatschen und Autogramme zu ergattern.

Ergattern könnten die Eislöwen danach den ersten Saisonsieg. Spielerisch sah es über weite Strecken in Kassel gut aus.

Petr Macholda fand: „Wir haben das System vom Trainer verstanden.“ Aber zur Wahrheit über diese Partie gehört, dass sich die Mannschaft durch unnötige Strafen selbst im Weg stand. „Dadurch wurde es schwierig, Druck aufzubauen“, räumte Macholda ein. Coach Steer fragte: „Wann macht man ein Foul? Du hast eine falsche Position oder bist zu langsam.“ Aber die Saison ist jung und das Team lernfähig.

Eine gute Nachricht gab’s Samstagnachmittag: Martin Davidek, der wegen einer Fußverletzung ab dem zweiten Drittel in Kassel nicht mehr spielen konnte, ist nicht so schwer verletzt wie vermutet. „Es ist eine Überdehnung der Bänder im Knöchel. Voraussichtlich Mitte der Woche kann er wieder ins Training einsteigen“, verriet Eislöwen-Sprecherin Eva Wagner.


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