Nix für schwache Nerven! Knackstedt lässt Eislöwen hoffen

Dresden - Meine Fresse, das war nichts für schwache Nerven! Um 22:02 Uhr beendete Jordan Knackstedt die Niederlagen-Serie gegen Heilbronn und führte die Dresdner Eislöwen bei den Falken durch seinen Treffer in der Verlängerung zum wichtigen 4:3-Sieg (2:3, 1:0, 0:0). Im Kampf um die Pre-Play-off-Teilnahme ist die Entscheidung aber vertagt worden.

Nick Huard (l.) servierte Jordan Knackstedt den Puck zum entscheidenden 4:3-Siegtreffer in der Verlängerung.
Nick Huard (l.) servierte Jordan Knackstedt den Puck zum entscheidenden 4:3-Siegtreffer in der Verlängerung.  © Wolfgang Fehrmann

In Heilbronn war gleich richtig Feuer drin. Währenddessen sorgte Rob Flick (2.) per Doppelschlag für die 2:0-Führung der Eispiraten im gut 600 km entfernten Weißwasser.

Und dazu brachte Alex Lambacher (3.) Heilbronn in Überzahl in Front. Das ging ja gut los.

Doch Stefan Della Rovere (5.) glich im Liegen für Dresden aus. Als Nick Huard (9.) einen Falken unsanft in die Bande schickte und Della Rovere eine weitere Strafe kassierte, sorgte Richard Gelke fürs 1:2. Roope Ranta (11.) legte nach.

Zum Glück hielt Timo Walther (12.) mit dem 2:3 ins Eck die Partie offen. Aber zur ersten Pause waren die Eislöwen nur Tabellen-Elfter.

Doch während die zum zweiten Drittel aufs Eis kamen, erzielte in Weißwasser Vincent Hessler (25.) das 1:2. Später machte Feodor Boiarchinov (34.) das 2:2.

Rob Flick (v.l.) sorgte mit seinen frühen Toren für die 2:0-Führung der Eispiraten.
Rob Flick (v.l.) sorgte mit seinen frühen Toren für die 2:0-Führung der Eispiraten.  © Thomas Heide

In Heilbronn netzte Dresdens Kapitän Thomas Pielmeier (29.) zum 3:3 ein. Spannung pur! Fabian Dietz (40.) brachte dann noch die Füchse in Front. Da Bayreuth 1:3 in Bietigheim zurücklag, waren Pielmeier & Co. zur zweiten Pause Neunter und Crimmitschau auf dem gefürchteten elften Platz.

Die Eislöwen präsentierten sich in Heilbronn weiter bissig, störten gut die Falken beim Spielaufbau und so wurde es ein offener Schlagabtausch.

Eislöwen-Keeper Marco Eisenhut immer wieder mit starken Paraden wie sein gegenüber Mirko Pantkowski. 600 km entfernt drehte Julian Talbot (59.) die Partie und führte Crimmitschau zum 4:3-Sieg (2:0, 0:3, 2:0) über die Füchse.

Die Löwen mussten derweil in die Verlängerung! Wichtig, da Bayreuth 3:6 verlor. Damit sind die Franken auf dem ungeliebten Play-down-Platz. Mit den zwei Zählern für den Sieg ist Dresden jetzt punktgleich mit den Eispiraten.

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