Eislöwen vor Sechs-Punkte-Spiel im Kampf um Play-offs

Dresden - Der Abstand zu Platz sechs und somit dem direkten Einzug in die Play-offs ist groß. Um so wichtiger ist es für die Eislöwen, dass sie am Freitag gegen Kassel einen Heimsieg feiern.

Coach Bradley Gratton weiß um die Schwierigkeit der Aufgaben.
Coach Bradley Gratton weiß um die Schwierigkeit der Aufgaben.  © Lutz Hentschel

"Es ist für uns ein Sechs-Punkte-Spiel. Kassel ist in Reichweite und wir müssen jetzt so viel wie möglich punkten", mahnt Dresdens Coach Bradley Gratton sein Team.

Auf die Hessen, die derzeit Achter sind, haben die Eislöwen sieben Punkte Rückstand und das bei einem mehr absolvierten Spiel. Im Kampf ums Heimrecht für die Pre-Play-offs wäre deshalb der Sieg sehr, sehr wichtig.

Machbar ist es.

Zuletzt sorgte Verteidiger Georgijs Pujacs für die Entscheidung beim 2:0-Erfolg gegen die Huskies. Der 37-Jährige spielte bei den Eislöwen sehr konstant in der Defensive und ist vorn immer wieder gefährlich. Hoffentlich auch diesmal, denn eine Nachricht aus Lettland könnte ihn pushen.

"Ich bin für die Nationalmannschaft nominiert worden", verriet Pujacs.

Georgijs Pujacs (l.) schlüpfte bereits 184 Mal ins Trikot der Nationalmannschaft. Hier drückt er einen Russen aufs Eis.
Georgijs Pujacs (l.) schlüpfte bereits 184 Mal ins Trikot der Nationalmannschaft. Hier drückt er einen Russen aufs Eis.  © Imago

"Nach dem Bietigheim-Spiel geht's Anfang Februar von Riga nach Südkorea." Er will sich anbieten, um vielleicht sogar bei der WM in der Slowakei im lettischen Team zu sein.

Die Lausitzer Füchse empfangen ebenfalls am Freitag die Bietigheim Steelers.

Ebenfalls ein wichtiges Spiel im Kampf ums Heimrecht - allerdings der Play-offs. Der Meister hat einen kleinen Lauf im Gegensatz zu den Weißwasseranern.

Deshalb dürfte es ein echter Knaller werden. Die Frage ist, wird die Schnelligkeit der Füchse, oder die Cleverness der Steelers den Ausschlag auf der Waage geben?

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