Heute heißes Derby! Eislöwen wollen bei den Füchsen dritten Sieg in Serie

Dresden - Welche Serie reißt? Das wird die Frage beim Derby zwischen den Lausitzer Füchsen und den Dresdner Eislöwen! Die Ansage von Löwen-Kapitän Thomas Pielmeier steht. Nach der 4:6-Niederlage im ersten Duell meinte er: "Das nächste Mal gewinnen wir."

Der Job von Eislöwen-Kapitän Thomas Pielmeier. Er muss Füchse-Goalie Mac Carruth die Sicht nehmen, damit die Scheibe reingeht.
Der Job von Eislöwen-Kapitän Thomas Pielmeier. Er muss Füchse-Goalie Mac Carruth die Sicht nehmen, damit die Scheibe reingeht.  © Lutz Hentschel

Demnach hält in Weißwasser die Dresdner Mini-Serie mit zwei Siegen in Folge. Die Füchse haben dagegen nicht nur einen deutlich besseren Saisonstart hingelegt, sie gewannen auch die letzten vier Partien.

"Weißwasser hat in Überzahl Mike Hammond, der individuell sehr stark ist und ein gutes Auge für seine Mitspieler hat. Dazu haben sie mit Mac Carruth einen Torwart, der zu den Besten der Liga gehört, das ist die halbe Miete", meinte Eislöwen-Coach Rico Rossi.

"Der Schlüssel wird sein, vor diesen Keeper zu kommen, um ihm bei seiner Größe das Blickfeld zu nehmen."

Die Stärke der Füchse ist aber auch, dass sie sich ans System ihres Coaches Corey Neilson halten. Das belegt die Tatsache, dass die Top-Spieler alle eine positive Plus-Minus-Statistik haben. Dies ist bei den Dresdnern nicht der Fall.

Eislöwen brauchen eine Spitzenleistung

Die Eislöwen-Stürmer Elvijs Biezais (l.) und Dale Mitchell (2.v.l.) übten auf den Frankfurter Goalie Patrick Klein viel Druck aus und waren damit erfolgreich. Auch in Weißwasser?
Die Eislöwen-Stürmer Elvijs Biezais (l.) und Dale Mitchell (2.v.l.) übten auf den Frankfurter Goalie Patrick Klein viel Druck aus und waren damit erfolgreich. Auch in Weißwasser?  © Lutz Hentschel

Aber das Rossi-Team ist dabei, die Kurve zu bekommen. Zwar wird Nick Huard weiter fehlen, dafür setzte zuletzt die Reihe Dale Mitchell, Mario Lamoureux und Elvijs Biezais Akzente.

"Schon in der Vorbereitung hat die Chemie zwischen uns gestimmt", frohlockt Biezais.

Dass es am Anfang der Hauptrunde nicht lief und die Reihe danach auseinander genommen wurde, ist vergessen. Bei den letzten zwölf Toren hatten die drei neunmal ihre Kellen im Spiel.

Rossi: "Das war eine Spitzenleistung, aber keine Überraschung. Alle drei sind Top-Spieler. Wir brauchten die Fitness, um immer Druck zu machen, die haben wir jetzt."

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