Nach Verlängerung: Frankfurt schickt Eislöwen in die Sommerpause

Dresden -Gekämpft wie Löwen, aber die Eislöwen verlieren auch das vierte Halbfinal-Duell gegen die Löwen Frankfurt - diesmal mit 3:4 (2:1, 1:2, 0:0) nach Verlängerung. Damit ist in Dresden leider Sommerpause.

Eislöwe Nick Huard behauptet den Puck gegen Frankfurts Maximilian Faber.
Eislöwe Nick Huard behauptet den Puck gegen Frankfurts Maximilian Faber.  © Lutz Hentschel

Vor der Partie ließen die Eislöwen die Katze aus dem Sack und verrieten, dass der Vertrag mit Coach Bradley Gratton wie von TAG24 berichtet für die kommende Saison verlängert wurde.

Dafür gab's verhaltenen Applaus von den Rängen. "Am Standort schlummert noch jede Menge Potenzial. Ich freue mich, dass wir den eingeschlagenen Weg fortsetzen können", so der 48-Jährige.

In den Löwenkäfig hatten sich am Dienstag leider nur 2312 Zuschauer verirrt, aber die wurden prächtig unterhalten. Das Gratton-Team hatte irgendwie Energie getankt und wirkte viel frischer als am Sonntag.

Und als Stefan Della Rovere (13.) die Scheibe an den Pfosten zimmerte, war auch klar - den vierten Sieg bekommen die Hessen nicht geschenkt. Jordan Knackstedt sorgte schließlich für die Führung, nachdem er die Scheibe nach einem Schuss von Tomas Schmidt ins Frankfurter Gehäuse lenkte (13.). Allerdings nutzte Tim Schürle Sekunden später eine Schlafeinlage zum Ausgleich.

Hier kann Eislöwen-Goalie Marco Eisenhut zwar einen Treffer von Mathieu Tousignant verhindern, aber dann kassierte er in der Verlängerung das 3:4.
Hier kann Eislöwen-Goalie Marco Eisenhut zwar einen Treffer von Mathieu Tousignant verhindern, aber dann kassierte er in der Verlängerung das 3:4.  © Lutz Hentschel

Harrison Reed (15.) scheiterte danach an Löwen-Keeper Ilya Andryukhov, doch den Abpraller netzte Chris Billich zur erneuten Dresdner Führung ein. Jetzt ging es hin und her.

Carter Proft (27.) glich aus und Eislöwen-Kapitän Thomas Pielmeier (30.) brachte die Hausherren wieder in Front.

Kurz vor der Pause aber der Rückschlag, als Brett Breitkreuz zuschlug - 3:3. Im Schlussdrittel ging's rassig weiter, nur das entscheidende Tor sollte nicht fallen. Verlängerung!

Als die Spieler wieder aufs Eis kamen, sang die komplette Halle: "Eis, Eis, Eis, Eisportclub." Eine Chance jagte jetzt die nächste. Um 22.23 Uhr schickte Breitkreuz die Dresdner mit seinem Treffer in die Sommerpause.

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