4:0! Eislöwen fegen Spitzenreiter vom Eis

Dresden - Uffta, uffta, tätärä!" Bis zum 14. Spieltag mussten die Eislöwen-Fans warten, eh sie erstmals mit ihren Spielern die Uffta tanzen konnten. Wie das Team von Coach Bradley Gratton den Spitzenreiter Ravensburg mit 4:0 (1:0, 2:0, 1:0) bezwang, war stark!

Der neue Coach Bradley Gratton (links) gibt energische Anweisungen weiter.
Der neue Coach Bradley Gratton (links) gibt energische Anweisungen weiter.  © Thomas Heide

Kein Wunder, dass die Mehrzahl der 1631 Zuschauer nach der Partie sang: "So ein Tag, so wunderschön wie heute."

Die Dresdner agierten wie ausgewechselt. Checkten früh vor, machten die Räume dicht und ließen das eigentlich beste Team der DEL2 nicht ins Spiel kommen.

Weder von der Offensiv-Power (71 Tore) noch vom sonstigen Abwehrbollwerk (nur 33 Tore bis dato kassiert) war etwas zu sehen.

Stattdessen drückten die Eislöwen. Eine Chance jagte die nächste. Als Tom Knobloch aus einem Meter übers Tor zog, befürchteten viele, diese maue Chancen-Ausbeute könnte den Gastgebern das Genick brechen.

Diesmal nicht! Nick Huard (16.) eröffnete in Überzahl den Torreigen.

Timo Walther (24.) lenkte die Scheibe zum 2:0 in die Maschen und mitten in den Jubel legte Jordan Knackstedt nach. Der Stadionsprecher Markus fragte ins Rund: "Kann mich mal einer kneifen?"

In der 32. Minute lag die Scheibe erneut im Ravensburger Kasten. Dennis Palka hatte eingenetzt, aber die Schiris gaben nach Sichtung des Videos den Treffer nicht. Grund: Schlittschuh-Tor. Die nötige Kickbewegung, damit das Tor irregulär wäre, gab's aber nicht. Der Treffer hätte zählen müssen.

"Ärgerlich", meinte Palka. Der aber happy über den Sieg war: "Wir haben alles auf null gesetzt. Ein anders System gespielt und es lange und intensiv besprochen." Überhaupt fiel gestern auf, dass Coach Gratton permanent mit seinen Cracks redete. Den Deckel auf dem 4:0-Sieg machte schließlich Kapitän Thomas Pielmeier (55.) drauf.

Kollektive Glücksgefühle bei den Eislöwen nach dem dritten Treffer gegen den Tabellenführer.
Kollektive Glücksgefühle bei den Eislöwen nach dem dritten Treffer gegen den Tabellenführer.  © Thomas Heide

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